{"id":179,"date":"2018-02-18T12:56:16","date_gmt":"2018-02-18T11:56:16","guid":{"rendered":"http:\/\/shop.mittgard.de\/?page_id=179"},"modified":"2020-10-30T15:02:12","modified_gmt":"2020-10-30T14:02:12","slug":"der-germanische-jahreskreis","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/shop.mittgard.de\/?page_id=179","title":{"rendered":"Der germanische Jahreskreis"},"content":{"rendered":"<h1>Der germanische Jahreskreis<\/h1>\n<h2>Die Wochentage<\/h2>\n<p>Die Wocheneinteilung nach Planeten &amp; G\u00f6ttern entstand durch orientalische Astronomen, die Griechen und R\u00f6mer \u00fcbernahmen diese und brachten diese &#8222;Erfindung&#8220; auch in den Norden. Die germanischen St\u00e4mme ersetzten die G\u00f6tternamen mit den ihrigen, das geschah etwa im 2.-3. Jahrhundert n.0.<br \/>\nBei den Germanen beginnt die Woche mit dem Sonntag, weil er mit Balder nur Gutes bringt und die Sonne als Urquell allen Lebens besonders verehrt wird. Was au\u00dferdem oft zu Verwirrungen f\u00fchrt, ist die Tatsache, dass der neue Tag mit Einbruch der Nacht des vorherigen Tages beginnt, wie man am Sonnabend noch sehen kann.<\/p>\n<ul>\n<li>Sonntag &#8211; altnord. Soldagr &#8211; Balder &#8211; Tag der Sonne<\/li>\n<li>Montag &#8211; altnord. Manidagr\/althdt. Manatag &#8211; Mani\/Heimdal &#8211; Tag des Mondes<\/li>\n<li>Dienstag &#8211; altnord. Tyrsdagr\/ aleman. Ziistag\/ althdt. Ziostag\/ niederdt. Dingstag &#8211; Tyr &#8211; Tag des Thingfriedens<\/li>\n<li>Mittwoch &#8211; altnord. Odhinsdagr\/ fries. W\u00f6nsdei\/ alts\u00e4chs. Gudendag\/ engl. Wednesday &#8211; Odin\/Wotan &#8211; Mitte der Woche, daher Mittwoch<\/li>\n<li>Donnerstag &#8211; altnord. Donarsdagr &#8211; Thor\/Donar &#8211; Tag des Donners<\/li>\n<li>Freitag &#8211; altnord. Friadagr\/ althdt. Friijatag &#8211; Freyja &#8211; Tag f\u00fcr Verlobung &amp; Hochzeit<\/li>\n<li>Sonnabend\/Samstag &#8211; altnord. laugardagr = Wasch- &amp; Badetag\/ althdt. Sambaztag\/ nordwestdt. Satertag = direkte Ableitung vom r\u00f6mischen Tag des Saturn\/ bei Sachsen, Friesen und Th\u00fcringern ist der germanische Begriff Sonnabend entstanden, was einfach soviel wie der Abend vor dem Sonntag bedeutet &#8211; Gebr\u00fcder Grimm haben versucht dem Tag Loki zuzuordnen als Entsprechung zu Saturn &#8211; Wasch- &amp; Badetag<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Die Monatsnamen<\/h2>\n<ul>\n<li>Januar &#8211; Hartung &#8211; h\u00e4rtester &amp; strengster Wintermonat<\/li>\n<li>Februar &#8211; Hornung &#8211; hei\u00dft Bastard, weil er nur wenige Tage z\u00e4hlt<\/li>\n<li>M\u00e4rz &#8211; Lenzing &#8211; Monat, der l\u00e4nger werdenden Tage<\/li>\n<li>April &#8211; Ostaramond &#8211; Monat der Fr\u00fchlinsg\u00f6ttin Ostara<\/li>\n<li>Mai &#8211; Wonnemond &#8211; Wonne\/Weide, bezieht sich auf den Sommerbeginn<\/li>\n<li>Juni &#8211; Brachet &#8211; Begriff aus der Dreifelderwirtschaft<\/li>\n<li>Juli &#8211; Heuert &#8211; Monat der Heuernte<\/li>\n<li>August &#8211; Ernting &#8211; Erntemonat<\/li>\n<li>September &#8211; Scheiding &#8211; Ende des Sommers<\/li>\n<li>Oktober &#8211; Gilbhart &#8211; bezieht sich auf das bunte Herbstlaub<\/li>\n<li>November &#8211; Nebelung &#8211; Monat der feuchten Winternebel<\/li>\n<li>Dezember &#8211; Julmond &#8211; Monat der Wintersonnenwende\/Julfestes<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Die Jahresfeste<\/h2>\n<h3><a href=\"https:\/\/shop.mittgard.de\/?page_id=181\">Mittwinter\/Jul \ud83d\udd17<\/a><\/h3>\n<p>Termin: Wintersonnenwende, meist am 21. Dezember<br \/>\nBeginn des m\u00e4nnlichen Sonnenjahres. Davor sind die 12 Sperrn\u00e4chte, wo jeder f\u00fcr 1 alten Monat steht. In dieser Zeit finden die Vorbereitungen f\u00fcr das Fest statt und alle Arbeit mu\u00df bis Jul getan sein, denn zu Mittwinter ist das alte Jahr vorbei und die 12 Rauhn\u00e4chte beginnen, die durchgefeiert werden. Jeder dieser N\u00e4chte steht f\u00fcr einen zuk\u00fcnftigen Monat, daher wird jetzt die Zukunft vorausgesagt in Form von Runenwerfen, Tr\u00e4ume deuten, Getreide s\u00e4en, Bleigie\u00dfen&#8230;<br \/>\nZu Mittwinter ist der k\u00fcrzester Tag und die l\u00e4ngste Nacht, danach werden die Tage langsam wieder l\u00e4nger. Zum Julfest findet die G\u00f6tterd\u00e4mmerung\/Ragnar\u00f6k statt. Im Kampf gegen die Riesen verlieren alle G\u00f6tter ihr Leben. Nur Odin&#8217;s Zwillingss\u00f6hne Vidar &amp; Vali \u00fcberleben, die den Vater &amp; ihren Bruder Balder r\u00e4chen, sowie Thor&#8217;s S\u00f6hne Modi &amp; Magni, die Mj\u00f6llnir bewahren konnten. Balder kehrt wieder und mit seiner Wiedergeburt siegt das Licht wieder \u00fcber die Dunkelheit und neues Leben kann erstehen.<\/p>\n<h3>Perchtenfest<\/h3>\n<p>Termin: am letzten Tag der Rauhn\u00e4chte, meist um den 2.\/3. Januar<br \/>\nNach Ende der Rauhn\u00e4chte beginnt das neue Jahr, das mit den Perchtenumz\u00fcgen begr\u00fc\u00dft wird. Dabei ziehen 12 h\u00e4\u00dfliche, die das alte Jahr symbolisieren, und 12 sch\u00f6ne Perchten, f\u00fcr das neue Jahr, mit. \u00dcber sie wacht die Erdg\u00f6ttin Frigg, auch als Frau Holle bekannt, die den neuen Sonnengott zur Welt gebracht hat. Die christliche Version davon sind die Drei K\u00f6nigsumz\u00fcge, die allerdings auch rein heidnisch sind, da sie die drei Sch\u00f6pfungsg\u00f6tter Odin, H\u00f6nir und Loki (der schwarze K\u00f6nig) darstellen, die aus der Leere Ginnungagap die Welt erschufen und nun \u00fcber die Erde wandeln und neues Leben erstehen lassen.<\/p>\n<h3>Fasnacht\/Fasching<\/h3>\n<p>Termin: am 1. Neumond nach dem den 12 Rauhn\u00e4chten folgenden Vollmond<br \/>\nDie Kirche nennt dieses Fest auch Lichtme\u00df. Das kommt von mezzen, was soviel wie ank\u00fcndigen hei\u00dft. Das Licht wird also st\u00e4rker. In diesem Fest wird besonders Frey, der Licht- &amp; Fruchtbarkeitsgott, angerufen. Das Fest beginnt mit einem gro\u00dfen Feuer auf einem Berg in dem eine Strohpuppe verbrannt wird, die den Winter darstellen soll. Es wird viel gel\u00e4rmt, um so den Winter auszutreiben.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">So treiben wir den Winter aus<br \/>\ndurch unsre Stadt zum Tor hinaus<br \/>\nund jagen ihn zu Schanden,<br \/>\nhinweg aus unsren Landen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Wir st\u00fcrzen ihn von Berg zu Tal,<br \/>\ndamit er sich zu Tode fall<br \/>\nund uns nicht mehr betr\u00fcge<br \/>\nmit seine sp\u00e4ten Z\u00fcge.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Nun haben wir den Winter ausgetrieben,<br \/>\nSo bringen wir den Sommer herwieder.<br \/>\nDen Sommer und den Maien,<br \/>\ndie Bl\u00fcmlein mancherleien.<\/p>\n<p>Danach findet zu Hause ein Disenopfer und Ahnengedenken statt, wobei f\u00fcr die Natur- &amp; Hausgeister, sowie den verstorbenen Ahnen mitgedeckt wird.<\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/shop.mittgard.de\/?page_id=183\">Ostern\/Ostara \ud83d\udd17<\/a><\/h3>\n<p>Termin: zur Fr\u00fchjahrs Tag- und Nachtgleiche, meist um den 20.M\u00e4rz<br \/>\nDas Licht hat \u00fcber die Dunkelheit gesiegt und das wird jetzt 3 Tage lang gefeiert. Die Tage sind ab jetzt l\u00e4nger als die N\u00e4chte und der Fr\u00fchling\/Lenz h\u00e4lt seinen Einzug. Das christliche Fest Ostern hat seinen Namen von der germanischen G\u00f6ttin der Morgenr\u00f6te, Ostara, die ein Aspekt der Liebes- &amp; Fruchtbarkeistg\u00f6ttin Freyja ist. Hieraus erkl\u00e4ren sich auch die vielen Br\u00e4uche, wie der Osterhase. Der Hase ist Sinnbild f\u00fcr Fruchtbarkeit, der stellvertretend f\u00fcr die G\u00f6tter das Ei als Symbol f\u00fcr das Neuentstehen, das Weltenei, versteckt. Darum gibt es viele Spiele, wie das Eierlaufen, das Troiatanzen durch ein Labyrinth, den Schwerttanz f\u00fcr die jungen Krieger &amp; morgens vor Sonnenaufgang wird schweigend das Osterwasser gesch\u00f6pft. Au\u00dferdem fanden zu Ostern die ersten Thingversammlungen des jahres statt, wo die neuen Gemeindevorsteher gew\u00e4hlt wurden und die jungen M\u00e4nner in den Kriegerbund aufgenommen wurden.<br \/>\nLink: <a href=\"https:\/\/www.sommergewinn-eisenach.de\/\">www.sommergewinn-eisenach.de<\/a><\/p>\n<h3>1.April\/Wandelmond<\/h3>\n<p>Hier vermutet man den Rest eines alten heidnischen Festes zu erkennen, das durchaus mit Ostern zusammengehangen haben kann. Darin wird auf die Rivalit\u00e4t von Odin (Sonne) und Thor (Regen) angespielt. Und es war eben Brauch an diesem Tag einen Scherz zu machen.<\/p>\n<h3>Walpurgis\/Hohe Maien<\/h3>\n<p>Termin: wird am 2.Vollmond nach Ostara 12 Tage lang gefeiert<br \/>\nAbgesehen von der christlichen Heiligen Walpurga geht die Vermutung, da\u00df Walpurgis von den heiligen Wallburgen kommt, zu denen gewandert wurde bzw. die Ziel sportlicher Wettk\u00e4mpfe der jungen Krieger waren, um dort den Sieger zum Maik\u00f6nig zu k\u00fcren, die heiligen Feuer zu entfachen und zu feiern. Hier wird die Hochzeit &amp; die Vereinigung des Fruchtbarkeitsgottes Frey mit der Erdg\u00f6ttin Gerda gefeiert, wodurch es \u00fcberall zu Gr\u00fcnen und zu Bl\u00fchen beginnt. Der Maik\u00f6nig kann sich seine Maibraut w\u00e4hlen, der er dann f\u00fcr ein Jahr versprochen war. Hier wird die Birke zum Zeichen der Liebe der Braut vor&#8217;s Fenster gepflanzt. Es ist also ein Fruchtbarkeitsfest, daher dichtete die Kirche mit dem Hexenfest Walpurgis riesige Orgien auf den alten Kultberg Blocksberg. Den eigentlichen Grund f\u00fcr die angenommenen Orgien bildet der Brauch der Paare sich anschlie\u00dfend nackt im Tau der Wiesen zu baden, um so die Fruchtbarkeit der natur auf sich zu \u00fcbertragen. Au\u00dferdem wird gemeinsam der Maibaum, auch als Questenbaum bekannt, neu geschm\u00fcckt und aufgestellt. Dieser Brauch, auf Pfingsten verschoben, ist noch immer in Questenberg im Harz lebendig.<br \/>\nLink: <a href=\"https:\/\/www.karstwanderweg.de\/kws018.htm\">www.karstwanderweg.de\/kws018.htm<\/a><\/p>\n<h3>Mittsommer\/Litha<\/h3>\n<p>Termin: zur Sommersonnenwende, meist um den 20.\/21.Juni<br \/>\nDie Sommersonnenwende wird 3 Tage lang gefeiert. Die Sonne = Balder befindet sich auf ihren H\u00f6hepunkt, um dann zu sterben, die Tage werden wieder k\u00fcrzer. Zur Herbst Tag- &amp; Nachtgleiche versinkt Balder dann in der Unterwelt Hel und seine Frau Nanna, der Abendstern, folgt ihm &#8211; die N\u00e4chte sind dann wieder l\u00e4nger als der Tag. Daher werden in den Sonnenwendsfeuern auf den Kultbergen auch Strohpuppen verbrannt, die Balder auf dem Scheiterhaufen symbolisieren. Auch werden brennende R\u00e4der die Berge hinab gerollt, die die Sonne darstellen, die jetzt wieder von ihrem Zenit heruntersteigt. Auch hier ist der Brauch des Questenbaumes \u00fcberliefert. Au\u00dferdem findet jetzt die heilige Kr\u00e4uterweihe statt, in dessen B\u00fcschel die heiligen Pflanzen, die man das ganze Jahr \u00fcber zum Heilen und Zaubern brauchte, geweiht wurden. Wer Heiraten wollte, besiegelte das mit einem Sprung durchs Feuer, dabei war man nackt, um die reinigende Kraft des Feuers in sich aufzunehmen. Wer noch keinen Mann hatte, konnte in dieser Nacht durch Orakel mehr \u00fcber den Zuk\u00fcnftigen erfahren. Es wurden die Teiche und Brunnen geschm\u00fcckt zu Ehren Sagas, der G\u00f6ttin der Wasser und der Weisheit, wobei das heilige Mittsommerwasser gesch\u00f6pft wurde.<\/p>\n<h3>Leinernte<\/h3>\n<p>Termin: zum 2. Vollmond nach Mittsommer<br \/>\nDie \u00dcberlieferung der Edda erz\u00e4hlt, da\u00df Loki Thor&#8217;s Frau Sif, der Wachstumsg\u00f6ttin, die langen goldenen Haare abschneidet, die die reifen Getreidehalme symbolisieren. Jetzt in der Sommerglut wird also das Korn geerntet und nun ist es auch am meisten durch Hagel und Unwetter gef\u00e4hrdet.<br \/>\nEs wird Thor um gutes Wetter bei der Ernte angerufen. Auch hier werden Kr\u00e4uterb\u00fcschel geweiht und hierf\u00fcr die Heilg\u00f6ttin Eir angerufen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Eismahd<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Gold in Mittags Licht<br \/>\nGl\u00fcht das \u00c4hrenfeld und schwingt<br \/>\nErntereif und kornbesetzt im Sommerwind<br \/>\nStolzer \u00c4hren Pracht<br \/>\nSich zu Boden neigt und harrt<br \/>\nVon der Hitze Staub bedeckt, der kommend Mahd.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Doch von ferne droht<br \/>\nHagals Allmacht wolkenschwer,<br \/>\nZu zerschmettern Jeras Pracht mit Eises Heer.<br \/>\nErntings bittrer Gast<br \/>\nNiederf\u00e4hrt ins \u00c4hrendicht,<br \/>\nHagelkorn mit Urgewalt die Halme bricht.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Hagals Lied verklingt.<br \/>\nUrteil sprach er kalt und wei\u00df.<br \/>\nZu Boden sinkt der einzeln Halm auf sein Gehei\u00df.<br \/>\nDoch im reifen Feld<br \/>\nDichtgedr\u00e4ngt die \u00c4hren steh&#8217;n<br \/>\nUnbeugsam im festen Bund dem Hagel widerstehn.<\/p>\n<h3>Erntedank \/Herbstopferfest<\/h3>\n<p>Termin: zur Herbst Tag- &amp; Nachtgleiche meist um den 23.September<br \/>\nHier wird den G\u00f6ttern 3 Tage lang f\u00fcr die Ernte gedankt, Balder sinkt in Hel&#8217;s Unterwelt und die G\u00f6ttin der Jugend Idun wird von den Riesen entf\u00fchrt, was das Ende der G\u00f6tter einleitet, denn sie ist die H\u00fcterin der heiligen \u00c4pfel, die den G\u00f6ttern ewige Jugend und Unsterblichkeit schenken. Daher wird als Opfer der letzte Apfel am Baum h\u00e4ngen gelassen. Au\u00dferdem gibt es als Opfer an den Gotte Frey einen Eber zum Erntedankschmaus und es wird das Wodelsbier gebraut zu Ehren Wotans. Aus den letzten Korngarben auf dem Felde wird der Erntedankkranz geflochten.<\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/shop.mittgard.de\/?page_id=191\">Allerheiligen\/Winternacht \ud83d\udd17<\/a><\/h3>\n<p>Termin: am 2.Vollmond nach der Herbst Tag- &amp; Nachtgleiche<br \/>\nBeginn des weiblichen Mondjahres. Die Natur stirbt und der Winter beginnt. Daher wird den Ahnen &amp; Disen (helfende Geistwesen) in Form eines Disenopfers gedacht, was im christlichen Fest Allerheiligen noch nachklingt. Zum Ahnengedenken wird auf den Friedhof gegangen, um dort die Gr\u00e4ber zu schm\u00fccken und gemeinsam mit den Verstorbenen einen Festschmaus abzuhalten. Dabei kann man ihnen auch Fragen zur Zukunft stellen. Am Abend wurde zu Hause den Haus- &amp; Naturgeistern auch ein Tellerchen mit hingestellt. Die verstorbenen Krieger in Walhalla werden angerufen, damit sie in der bevorstehenden G\u00f6tterd\u00e4mmerung auf der Seite der G\u00f6tter tapfer gegen die Riesen k\u00e4mpfen. Nun beginnt die Wilde Jagd durch die Nebelungsl\u00fcfte, die im Julfest zur Ragnar\u00f6k ihren H\u00f6hepunkt erf\u00e4hrt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der germanische Jahreskreis Die Wochentage Die Wocheneinteilung nach Planeten &amp; G\u00f6ttern entstand durch orientalische Astronomen, die Griechen und R\u00f6mer \u00fcbernahmen diese und brachten diese &#8222;Erfindung&#8220; auch in den Norden. Die germanischen St\u00e4mme ersetzten die G\u00f6tternamen mit den ihrigen, das geschah etwa im 2.-3. Jahrhundert n.0. 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