{"id":5128,"date":"2018-11-05T17:01:21","date_gmt":"2018-11-05T16:01:21","guid":{"rendered":"http:\/\/shop.mittgard.de\/?page_id=5128"},"modified":"2018-11-05T17:01:21","modified_gmt":"2018-11-05T16:01:21","slug":"helgakvida-hundingsbana-in-fyrri-das-erste-lied-von-helgi-dem-hundingstoeter","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/shop.mittgard.de\/?page_id=5128","title":{"rendered":"Helgakvida Hundingsbana in fyrri &#8211; Das erste Lied von Helgi dem Hundingst\u00f6ter"},"content":{"rendered":"<h1 style=\"text-align: center;\">Helgakvida Hundingsbana in fyrri<br \/>\nDas erste Lied von Helgi dem Hundingst\u00f6ter<\/h1>\n<p style=\"text-align: center;\">I.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">In alten Zeiten, als Aare sangen<br \/>\nHeilige Wasser rannen von Himmelsbergen,<br \/>\nDa hatte Helgi, den gro\u00dfherzigen,<br \/>\nBorghild geboren in Bralund.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Nacht in der Burg war&#8217;s, Nornen kamen,<br \/>\nDie dem Edeling das Alter bestimmten.<br \/>\nSie gaben dem K\u00f6nig der K\u00fchnste zu werden,<br \/>\nAller F\u00fcrsten Edelster zu d\u00fcnken.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Sie schn\u00fcrten scharf die Schicksalsf\u00e4den,<br \/>\nDa\u00df die Burgen brachen in Bralund.<br \/>\nGoldene F\u00e4den f\u00fcgten sie weit,<br \/>\nSie mitten festigend unterm Mondessaal.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Westlich und \u00f6stlich die Enden bargen sie,<br \/>\nIn der Mitte lag des K\u00f6nigs Land.<br \/>\nEinen Faden nordw\u00e4rts warf Neris Schwester,<br \/>\nEwig zu halten hie\u00df sie dies Band.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Eins schuf Angst dem \u00dclfingensohn,<br \/>\nUnd ihr, der Frau, die Freude gebar:<br \/>\nRabe sprach zum Raben (auf ragendem Baum<br \/>\nSa\u00df er ohne Atzung): &#8222;Ich wei\u00df etwas.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Es steht der Sohn Sigmunds in der Br\u00fcnne,<br \/>\nEinen Tag alt: unser Tag bricht an.<br \/>\nEr sch\u00e4rft die Augen (so schauen Helden),<br \/>\nDer W\u00f6lfe Freund: freuen wir uns!&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Dem Volke schien sein F\u00fcrst geboren,<br \/>\nSie w\u00fcnschten sich Gl\u00fcck zu goldener Zeit.<br \/>\nDer K\u00f6nig selber ging aus dem Schlachtl\u00e4rm<br \/>\nDem jungen Edling edeln Lauch zu bringen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Er hie\u00df ihn Helgi und gab ihm Hringstad,<br \/>\nSolfi\u00f6ll, Sn\u00e4fi\u00f6ll und Sigarsw\u00f6ll,<br \/>\nHringstad, Hatun und Himinwangi,<br \/>\nGab ein blutig Schwert Sinfi\u00f6tlis Bruder.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Da begann zu wachsen an Verwandter Brust<br \/>\nDie ragende R\u00fcster in des Ruhmes Licht,<br \/>\nEr vergalt und gab das Gold den Werten,<br \/>\nSparte das Schwert nicht, das blutbespritzte.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\nII.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Kurz lie\u00df der K\u00f6nig auf Kampf ihn warten:<br \/>\nF\u00fcnfzehn Winter alt war der F\u00fcrst,<br \/>\nDa h\u00e4tt er den harten Hunding erschlagen,<br \/>\nDer Land und Leute so lange beriet.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Da sprachen Sigmunds Spr\u00f6\u00dfling an<br \/>\nUm Gold und Sch\u00e4tze die S\u00f6hne Hundings.<br \/>\nZu vergelten hatten sie G\u00fcterraubs viel.<br \/>\nDem jungen F\u00fcrsten und des Vaters Tod.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Nicht gew\u00e4hrte der F\u00fcrst daf\u00fcr die Bu\u00dfe,<br \/>\nWeigerte jegliches Wehrgeld den S\u00f6hnen:<br \/>\nGewarten m\u00f6chten sie m\u00e4chtigen Wetters,<br \/>\nGrauer Gere und des Grames Odins.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Zur Schlachtst\u00e4tte stapften die F\u00fcrsten,<br \/>\nDie sie gelegt gen Logafi\u00f6ll.<br \/>\nFrodis Frieden zerbrach zwischen Feinden:<br \/>\nGranis Grauhunde fuhren gierig durchs Land.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Sa\u00df der K\u00f6nig, da erschlagen er hatte<br \/>\nAlf und Eyolf, unter dem Aarstein,<br \/>\nDazu Hi\u00f6rward und Haward, Hundings S\u00f6hne;<br \/>\nGef\u00e4llt war des Gerriesen ganzes Geschlecht.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Da brach ein Licht aus Logafi\u00f6ll,<br \/>\nUnd aus dem Lichte kam Wetterleuchten.<br \/>\nHelmtr\u00e4gerinnen sah man auf Himinwangi:<br \/>\nIhre Br\u00fcnnen waren mit Blut bespritzt<br \/>\nUnd Strahlen standen still auf den Geren.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Da trug in der Fr\u00fche der M\u00e4nnerf\u00fcrst<br \/>\nDie s\u00fcdlichen Frauen vom Schlachtfeld her:<br \/>\nOb sie daheim bei den Helden wollten<br \/>\nBleiben bei der Nacht? Die Bogen schnurrten.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Aber vom Hengste H\u00f6gnis Tochter<br \/>\nStillte der Schilde L\u00e4rm und sprach zu dem K\u00f6nig:<br \/>\n&#8222;Wir haben wohl anderes hier zu schaffen<br \/>\nAls Ringbrecher bei dir Bier zu trinken.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Mein Vater hat mich, seine Maid,<br \/>\nVerhei\u00dfen Granmars grimmem Sohne.<br \/>\nDoch hab ich, Helgi, den H\u00f6dbrodd genannt<br \/>\nEinen K\u00f6nig so k\u00fchn wie ein Katzensohn.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Nun wird er kommen nach wenigen N\u00e4chten,<br \/>\nWofern du den F\u00fcrsten nicht forderst zum Kampf,<br \/>\nOder mich, die Maid ihm raubst.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Helgi:<br \/>\nF\u00fcrchte nicht mehr den M\u00f6rder Isungs:<br \/>\nErst tobt Get\u00f6se, ich sei denn tot. &#8211;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Boten sandt alsbald der gebietende K\u00f6nig,<br \/>\nHilfe zu fordern \u00fcber Flut und Land,<br \/>\nUm mehr als genug den Mannen zu bieten,<br \/>\nUnd ihren S\u00f6hnen, des schimmernden Goldes:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8222;Hei\u00dfet sie schnell zu den Schiffen gehn,<br \/>\nDa\u00df sie aus Brandey uns Hilfe bringen.&#8220;<br \/>\nDa harre der K\u00f6nig bis zur Sammlung kamen<br \/>\nHelden vielhundert von Hedinsey.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Da sah man von Str\u00e4nden und Stafnesnes<br \/>\nDie Schiffe gesegelt, die goldgeschm\u00fcckten.<br \/>\nHelgi fragte den Hi\u00f6rleif alsbald:<br \/>\n&#8222;Hast du erkundet der K\u00fchnen Zahl?&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Aber der K\u00f6nigssohn sagte dem andern:<br \/>\n&#8222;Schwer&#8220;, sprach er, &#8222;h\u00e4lt es, von der Schnabelspitze<br \/>\nDie langen Schiffe, die Segler, zu z\u00e4hlen,<br \/>\nDie da drau\u00dfen in \u00d6rwasund fahren.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8222;Zw\u00f6lfhundert z\u00e4hlst du Zuverl\u00e4ssiger:<br \/>\nDoch harrt in Hatun noch halbmal mehr<br \/>\nDer Scharen des K\u00f6nigs: der Schlacht gedenk ich nun.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Da warf der Steurer die Stevenzelte nieder,<br \/>\nDer M\u00e4nner Menge damit zu erwecken,<br \/>\nDa\u00df die F\u00fcrsten s\u00e4hen den scheinenden Tag.<br \/>\nAn die Segelstangen schn\u00fcrten die Helden<br \/>\nDas knisternde Gewebe bei Warins Bucht.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Die Ruder \u00e4chzten, das Eisen klang,<br \/>\nSchild scholl an Schild, die Seehelden ruderten.<br \/>\nUnter den Edlingen eilend ging<br \/>\nDes F\u00fcrsten Flotte den Landen fern.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">So war&#8217;s zu h\u00f6ren, da hart sich stie\u00dfen<br \/>\nDie k\u00fchlen Wellen und die langen Kiele<br \/>\nAls ob Berg oder Brandung brechen wollten.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Helgi hie\u00df das Hochsegel aufziehn,<br \/>\nAls wider Wogen da Woge schlug<br \/>\nUnd die tobende Tochter \u00c4girs<br \/>\nDie starren Rosse zu st\u00fcrzen gedachte.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Aber Sigrun kam k\u00fchn aus den Wolken<br \/>\nUnd sch\u00fctzte sie selber und ihre Schiffe.<br \/>\nKr\u00e4ftig ri\u00df sich der Ran aus der Hand<br \/>\nDes K\u00f6nigs Langschiff bei Gnipalund.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Da sa\u00df er geborgen in der Bucht am Abend;<br \/>\nDie schmucken Schiffe sch\u00f6ssen dahin.<br \/>\nAber Granmars S\u00f6hne von Swarinsh\u00fcgel<br \/>\nErsp\u00e4hten sein Volk mit feindlichem Sinn.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Da fragte Gudmund, der Gottgeborne:<br \/>\n&#8222;Wie hei\u00dft der Herzog, der dem Heer gebeut,<br \/>\nDies furchtbare Volk uns f\u00fchrt zu Land?&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Sinfi\u00f6tli versetzte &#8211; und schlug am Rah<br \/>\nEin rotes Schild auf, des Rand war von Gold;<br \/>\nEr war ein Sundwart der sprechen konnte<br \/>\nUnd Worte wechseln mit werten M\u00e4nnern &#8211;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8222;Sag das am Abend, wenn du Schweine f\u00fctterst<br \/>\nUnd eure Hunde zur Atzung lockst:<br \/>\nDie \u00dclfinge seien von Osten gekommen,<br \/>\nDes Kampfs begierig vor Gnipalund.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Hier wird H\u00f6dbrodd den Helgi finden,<br \/>\nDen fluchttr\u00e4gen F\u00fcrsten, in der Flotte Mitten.<br \/>\nOftmals hat er Aare ges\u00e4ttigt,<br \/>\nWeil du in der M\u00fchle M\u00e4gde k\u00fc\u00dftest.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Gudmund:<br \/>\nNicht folgst du, F\u00fcrst, der Vorzeit Lehren,<br \/>\nDa du die Edlinge mit Unrecht verrufst.<br \/>\nDu hast im Walde mit W\u00f6lfen geschwelgt,<br \/>\nHast deinen Br\u00fcdern den Tod gebracht,<br \/>\nOft sogst du mit eisigem Atem Wunden,<br \/>\nBargst allverha\u00dft dich im Geb\u00fcsch.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Sinfi\u00f6tli:<br \/>\nDu warst ein Zauberweib auf Warinsey,<br \/>\nEin luchslistiges! Du logst auf den Haufen.<br \/>\nKeinen Mann, meintest du, m\u00f6chtest du haben<br \/>\nVon allen im Eisen au\u00dfer Sinfi\u00f6tli.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Du warst die sch\u00e4dlichste Walk\u00fcrenhexe,<br \/>\nAber bei Allvater allverm\u00f6gend.<br \/>\nMan sah die Einherjer alle sich raufen,<br \/>\nVerwettertes Weib, von wegen dein.<br \/>\nNeune hatten wir auf Nesisaga<br \/>\nW\u00f6lfe gezeugt: ich war ihr Vater.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Gudmund:<br \/>\nNicht warst du der Vater der Fenrisw\u00f6lfe,<br \/>\nOb \u00e4rger als alle, das leuchtet ein,<br \/>\nDenn l\u00e4ngst entmannten dich, eh du Gnipalund sahst<br \/>\nThursent\u00f6chter bei Thorsnes dort.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Siggeirs Stiefsohn lagst du hinter St\u00fcckf\u00e4ssern,<br \/>\nAn Wolfsgeheul gew\u00f6hnt in den W\u00e4ldern drau\u00dfen.<br \/>\nAlles Unheil kam \u00fcber dich,<br \/>\nAls du den Br\u00fcdern die Brust durchbohrtest,<br \/>\nDich landr\u00fcchig machtest durch Lasterwerke.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Sinfi\u00f6tli:<br \/>\nDu warst Granis Braut bei Braw\u00f6ll,<br \/>\nGoldgez\u00fcgelt, gez\u00e4hmt zum Lauf.<br \/>\nManche Strecke ritt ich dich m\u00fcde<br \/>\nUnd hungrig unterm Sattel, Scheusal, den Berg hinab.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Ein sittenloser Knecht erschienst du da,<br \/>\nAls du Gullnirs Gei\u00dfen melktest;<br \/>\nEin andermal dauchtest du, Thursent\u00f6chter,<br \/>\nEin lumpiges Bettelweib: willst du l\u00e4nger zanken?<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Gudmund:<br \/>\nNein, f\u00fcttern wollt ich bei Frekastein<br \/>\nLieber die Raben mit deinem Luder,<br \/>\nUnd eure Hunde zur Atzung locken<br \/>\nUnd Schweine zum Troge: zanke der Teufel mit dir!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Helgi:<br \/>\n&#8222;Es ziemt euch besser beiden, Sinfi\u00f6tli,<br \/>\nDen Kampf zu fechten und Aare zu freuen,<br \/>\nAls euch zu eifern mit unn\u00fctzen Worten,<br \/>\nWenn auch Ringbrecher den Ha\u00df nicht bergen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Auch mich nicht gut d\u00fcnken Granmars S\u00f6hne;<br \/>\nDoch ist&#8217;s Recken r\u00fchmlicher, reden sie Wahrheit.<br \/>\nSie haben&#8217;s gezeigt bei Moinsheim:<br \/>\nDie Schwerter zu brauchen gebricht ihnen Mut nicht.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Sie lie\u00dfen die Rosse gewaltig rennen,<br \/>\nSwipud und Swegjud, auf Solheim zu<br \/>\nDurch tauige T\u00e4ler und tiefe Wege;<br \/>\nDes Nebels Bett sch\u00fctterte, wo die M\u00e4nner fuhren.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Sie trafen den Herrscher an der T\u00fcre der Burg,<br \/>\nK\u00fcndeten dem K\u00f6nig den kommenden Feind.<br \/>\nAu\u00dfen stand H\u00f6dbrodd helmbedeckt,<br \/>\nSah den Schnellritt seines Geschlechts:<br \/>\n&#8222;Wie harmvoll habt ihr Helden ein Aussehn? &#8211; &#8222;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8222;Her schnauben zum Strande schnelle Kiele,<br \/>\nRagende Masten und lange Rahen,<br \/>\nSchilde sattsam und geschabte Ruder,<br \/>\nHerrliche Helden der hehren \u00dclfinge.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8222;F\u00fcnfzehn F\u00e4hnlein fuhren ans Land;<br \/>\nDoch stehen im Sund noch siebentausend.<br \/>\nHier liegen am Lande vor Gnipalund<br \/>\nBlauschwarze Seetiere und goldgeschm\u00fcckte.<br \/>\nDie meiste Menge seiner Mannen ist hier:<br \/>\nNicht l\u00e4nger s\u00e4umt nun Helgi die Schlacht.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">H\u00f6dbrodd:<br \/>\nLa\u00dft rasche Rosse zum Kampfthing rennen,<br \/>\nAber Sporwitnir gen Sparinsheide,<br \/>\nMelnir und Mylnir gen Myrkwid:<br \/>\nSitze mir selten wehr s\u00e4umig daheim,<br \/>\nDer Wundenflamme zu schwingen wei\u00df.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Ladet H\u00f6gni und Hrings S\u00f6hne,<br \/>\nAtli und Jngwi und Alf den greisen;<br \/>\nDie zu beginnen sind gierig den Kampf:<br \/>\nWir wollen den W\u00f6lsungen Widerstand tun. &#8211;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Ein Sturmwind schien&#8217;s, da zusammen trafen<br \/>\nDie funkelnden Schwerter bei Frekastein.<br \/>\nImmer war Helgi, der Hundingst\u00f6ter,<br \/>\nVorn im Volkskampf, wo M\u00e4nner fochten.<br \/>\nSchnell im Schlachtl\u00e4rm, s\u00e4umig zur Flucht,<br \/>\nEin hartmutig Herz hatte der K\u00f6nig.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Da kam wie vom Himmel die Helmbewehrte &#8211;<br \/>\nDas Speersausen wuchs &#8211; und sch\u00fctzte den F\u00fcrsten.<br \/>\nLaut rief Sigrun, des Luftritts kundig,<br \/>\nDem Heldenheer zu, aus des Herzens Grund:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8222;Heil sollst du, Held, der Herrschaft walten,<br \/>\nIngwis Nachkomme, und das Leben genie\u00dfen.<br \/>\nDen fluchttr\u00e4gen F\u00fcrsten hast du gef\u00e4llt,<br \/>\nIhn, der den Schrecklichen sandt in den Tod.<br \/>\nNun mu\u00dft du beides nicht l\u00e4nger missen:<br \/>\nRote Ringe und die reiche Maid.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Heil sollst du dich, F\u00fcrst, erfreuen der beiden,<br \/>\nDer Tochter H\u00f6gnis und Hringstadirs,<br \/>\nDes Siegs und der Lande; zum Schlu\u00df kommt der Streit.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\n<span style=\"font-size: 8pt;\">Unser Dank gilt Dungeon Keeper f\u00fcr den zugesanden Text.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Helgakvida Hundingsbana in fyrri Das erste Lied von Helgi dem Hundingst\u00f6ter I. In alten Zeiten, als Aare sangen Heilige Wasser rannen von Himmelsbergen, Da hatte Helgi, den gro\u00dfherzigen, Borghild geboren in Bralund. Nacht in der Burg war&#8217;s, Nornen kamen, Die dem Edeling das Alter bestimmten. 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