{"id":5132,"date":"2018-11-05T17:02:50","date_gmt":"2018-11-05T16:02:50","guid":{"rendered":"http:\/\/shop.mittgard.de\/?page_id=5132"},"modified":"2018-11-05T17:02:50","modified_gmt":"2018-11-05T16:02:50","slug":"sinfioetlalok-sinfioetlis-ende","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/shop.mittgard.de\/?page_id=5132","title":{"rendered":"Sinfi\u00f6tlalok &#8211; Sinfi\u00f6tlis Ende"},"content":{"rendered":"<h1>Sinfi\u00f6tlalok<br \/>\nSinfi\u00f6tlis Ende<\/h1>\n<p>Sigmund, W\u00f6lsungs Sohn, war K\u00f6nig in Frankenland. Sinfi\u00f6tli war der \u00e4lteste seiner S\u00f6hne, der andere Helgi, der dritte Hamund. Borghild, Sigmunds Frau, h\u00e4tte einen Bruder, der Gunnar hie\u00df. Aber Sinfi\u00f6tli, ihr Stiefsohn, und Gunnar freiten beide um ein Weib und deshalb erschlug ihn Sinfi\u00f6tli. Und als er heimkam, da hie\u00df ihn Borghild fortgehen; aber Sigmund bot ihr Geldbu\u00dfe und das nahm sie an. Aber beim Leichenschmaus trug Borghild Bier umher; sie nahm Gift, ein gro\u00dfes Horn voll, und brachte es dem Sinfi\u00f6tli. Und als er in das Horn sah, bemerkte er, da\u00df Gift darin war, und sprach zu Sigmund: Der Trank ist giftig. Sigmund nahm das Horn und trank es aus. Es wird gesagt, da\u00df Sigmund so hart war, da\u00df kein Gift ihm schaden mochte weder au\u00dfen noch innen; aber alle seine S\u00f6hne mochten Gift nur auswendig auf der Haut leiden.<br \/>\nBorghild brachte dem Sinfi\u00f6tli ein anderes Horn und hie\u00df ihn trinken und da geschah wieder wie zuvor. Und zum drittenmal brachte sie ihm das Horn und diesmal mit Drohworten, wenn er nicht tr\u00e4nke. Er sprach aber wie zuvor zu Sigmund; da sagte der: la\u00df es durch den Schnurrbart seihen, Sohn. Sinfi\u00f6tli trank und war alsbald tot. Sigmund trug ihn weite Wege in seinen Armen und kam da zu einer langen schmalen Furt: da war ein kleines Schiff und ein Mann darin. Der bot dem Sigmund die Fahrt an \u00fcber die Furt. Als aber Sigmund die Leiche in das Schiff trug, da war das Boot geladen. Der Mann sprach zu Sigmund, er solle vorangehen durch die Furt. Da stie\u00df der Mann ab mit dem Schiffe und verschwand alsbald.<\/p>\n<p>K\u00f6nig Sigmund hatte sich lange in D\u00e4nemark aufgehalten, im Reiche Borghildens, und sie hernach geheiratet. Darauf fuhr Sigmund s\u00fcdw\u00e4rts nach Frankenland in das Reich, das er da hatte. Da nahm er zur Ehe Hi\u00f6rdis, K\u00f6nig Eilimis Tochter: ihr beider Sohn war Sigurd. K\u00f6nig Sigmund fiel im Kampf vor Hundings S\u00f6hnen, und Hi\u00f6rdis verm\u00e4hlte sich da dem Alf, K\u00f6nig Hiapreks Sohne. Sigurd wuchs da auf in der Kindheit. Sigmund und alle seine S\u00f6hne waren weit \u00fcber alle andere M\u00e4nner an St\u00e4rke, Wuchs, Sinn und jeglicher T\u00fcchtigkeit. Aber der allervorderste war Sigurd und ihn nennt man \u00fcberall in alten Sagen allen M\u00e4nnern voran als den gewaltigsten der Heerk\u00f6nige.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 8pt;\">Unser Dank gilt Dungeon Keeper f\u00fcr den zugesanden Text.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sinfi\u00f6tlalok Sinfi\u00f6tlis Ende Sigmund, W\u00f6lsungs Sohn, war K\u00f6nig in Frankenland. Sinfi\u00f6tli war der \u00e4lteste seiner S\u00f6hne, der andere Helgi, der dritte Hamund. Borghild, Sigmunds Frau, h\u00e4tte einen Bruder, der Gunnar hie\u00df. Aber Sinfi\u00f6tli, ihr Stiefsohn, und Gunnar freiten beide um ein Weib und deshalb erschlug ihn Sinfi\u00f6tli. 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