{"id":5134,"date":"2018-11-05T17:03:49","date_gmt":"2018-11-05T16:03:49","guid":{"rendered":"http:\/\/shop.mittgard.de\/?page_id=5134"},"modified":"2018-11-05T17:03:49","modified_gmt":"2018-11-05T16:03:49","slug":"sigurdharkvida-fafnisbana-fyrsta-edha-gripisspa","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/shop.mittgard.de\/?page_id=5134","title":{"rendered":"Sigurdharkvida Fafnisbana fyrsta edha Gr\u00eepissp\u00e2"},"content":{"rendered":"<h1 style=\"text-align: center;\">Sigurdharkvida Fafnisbana fyrsta edha Gr\u00eepissp\u00e2<br \/>\nDas erste Lied von Sigurd dem Fafnirst\u00f6ter<\/h1>\n<p style=\"text-align: center;\">Gripirs Weissagung<br \/>\nGripir hie\u00df ein Sohn Eilimis, der Hi\u00f6rdis Bruder. Er beherrschte die Lande und war aller M\u00e4nner weisester; auch wu\u00dfte er die Zukunft. Sigurd ritt allein und kam zur Halle Gripirs. Sigurd war leicht erkennbar. Vor dem Tor der Halle kam er mit einem Mann ins Gespr\u00e4ch, der sich Geitir nannte. Da verlangte Sigurd von ihm Bescheid und sprach:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Wie hei\u00dft, der hier die Halle bewohnt?<br \/>\nWie nennen die Leute den K\u00f6nig des Landes?<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Geitir:<br \/>\nGripir hei\u00dft der Herrscher der M\u00e4nner,<br \/>\nDer des festen Lands und der Leute waltet.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Sigurd:<br \/>\nIst der hehre F\u00fcrst daheim im Land?<br \/>\nKann der K\u00f6nig mit mir zu reden kommen?<br \/>\nDer Unterredung bedarf ein Unbekannter:<br \/>\nBald begehr ich Gripirn zu finden.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Geitir:<br \/>\nDer gute K\u00f6nig wird Geitirn fragen<br \/>\nWie der Mann genannt sei, der nach ihm fragt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Sigurd:<br \/>\nSigurd hei\u00df ich, Sigmunds Erzeugter;<br \/>\nHi\u00f6rdis hei\u00dft des Helden Mutter. &#8211;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Da ging Geitir Gripirn zu sagen:<br \/>\n&#8222;Ein Unbekannter ist angekommen;<br \/>\nVon Antlitz edel ist er zu schauen,<br \/>\nDer gern zusammen k\u00e4me, K\u00f6nig, mit dir.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Aus dem Gemach ging der m\u00e4chtige F\u00fcrst<br \/>\nUnd gr\u00fc\u00dfte freundlich den fremden K\u00f6nig:<br \/>\n&#8222;Nimm vorlieb hier, Sigurd; was kamst du nicht l\u00e4ngst?<br \/>\nDu geh, Geitir, nimm den Grani ihm ab.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Sie begannen zu sprechen und sagten sich manches,<br \/>\nDa die ratklugen Recken sich fanden.<br \/>\n&#8222;Melde mir, magst du&#8217;s. Mutterbruder,<br \/>\nWie wird dem Sigurd das Leben sich wenden?&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Gripir:<br \/>\nDu wirst der m\u00e4chtigste Mann auf Erden,<br \/>\nDer edelste aller F\u00fcrsten geachtet.<br \/>\nIm Schenken schnell und s\u00e4umig zur Flucht,<br \/>\nEin Wunder dem Anblick und weiser Rede.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Sigurd:<br \/>\nLa\u00df, F\u00fcrst, erfahren genauer als ich frage,<br \/>\nWeiser, den Sigurd, w\u00e4hnst du&#8217;s zu schauen:<br \/>\nWas wird mir Gutes begegnen zuerst,<br \/>\nWenn ich hinging von deinem Hofe?<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Gripir:<br \/>\nZuv\u00f6rderst erfichst du dem Vater Rache<br \/>\nUnd dem Eilimi Ahndung alles Leides.<br \/>\nDu wirst die harten Hundings S\u00f6hne,<br \/>\nDie schnellen, f\u00e4llen und den Sieg gewinnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Sigurd:<br \/>\nSag, edler K\u00f6nig, mir Anverwandter,<br \/>\nGib volle Kunde, da wir freundlich reden.<br \/>\nSiehst du Sigurds Siege voraus,<br \/>\nDie zuh\u00f6chst sich heben unter des Himmels R\u00e4ndern?<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Gripir:<br \/>\nDu f\u00e4llst allein den gefr\u00e4\u00dfigen Wurm,<br \/>\nDer gl\u00e4nzend liegt auf Gnitaheide.<br \/>\nBeiden Br\u00fcdern bringst du den Tod,<br \/>\nRegin und Fafnirn: vor sieht&#8217;s Gripir.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Sigurd:<br \/>\nSch\u00e4tze gewinn ich, wenn so mir gelingt<br \/>\nZu k\u00e4mpfen mit M\u00e4nnern wie du mir kund tust.<br \/>\nIm Geiste erforsche ferner und sage mir,<br \/>\nWie lenkt mein Lebenslauf sich hernach?<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Gripir:<br \/>\nFinden wirst du Fafhirs Lager,<br \/>\nWirst heimf\u00fchren den gl\u00e4nzenden Hort,<br \/>\nMit Golde beladen Granis R\u00fccken<br \/>\nUnd zu Giuki reiten, kampfr\u00fcstiger Held.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Sigurd:<br \/>\nNoch sollst du dem F\u00fcrsten in freundlicher Rede,<br \/>\nWeitschauender K\u00f6nig, weiteres k\u00fcnden.<br \/>\nGast war ich Giukis, nun geh ich von dannen:<br \/>\nWie lenkt mein Lebenslauf sich hernach?<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Gripir:<br \/>\nAuf dem Felsen schl\u00e4ft die F\u00fcrstentochter<br \/>\nHehr im Harnisch nach Helgis Tode:<br \/>\nMit scharfem Schwerte wirst du schneiden,<br \/>\nDie Br\u00fcnne trennen mit Fafnirs T\u00f6ter.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Sigurd:<br \/>\nDie Br\u00fcnne brach, nun redet die Braut,<br \/>\nDie sch\u00f6ne, so vom Schlaf erweckt.<br \/>\nWas soll mit Sigurd die Sinnige reden,<br \/>\nDas zum Heile mir Helden werde?<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Gripir:<br \/>\nSie wird dich Reichen Runen lehren,<br \/>\nAlle, die Menschen wissen m\u00f6chten,<br \/>\nDazu in allen Zungen reden,<br \/>\nUnd heilende Salben: so Heil dir, K\u00f6nig!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Sigurd:<br \/>\nNun la\u00df es gelungen sein, gelernt die St\u00e4be,<br \/>\nVon dannen zu reiten bin ich bereit;<br \/>\nIm Geist erforsche ferner und sage mir,<br \/>\nWie lenkt mein Lebenslauf sich hernach?<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Gripir:<br \/>\nDu wirst zu Heimirs Behausung kommen,<br \/>\nWirst dem Volksf\u00fcrsten ein froher Gast sein.<br \/>\nZu End ist, Sigurd, was ich voraus sah:<br \/>\nNicht f\u00fcrder sollst du Gripirn fragen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Sigurd:<br \/>\nNun schafft mir Sorge das Wort, das du sagtest,<br \/>\nDenn Ferneres siehst du, F\u00fcrst, voraus.<br \/>\nWei\u00dft du uns\u00e4gliches Unheil dem Sigurd,<br \/>\nDarum du, Gripir, nicht gerne redest?<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Gripir:<br \/>\nMir lag der Lenz deines Lebens<br \/>\nHell vor Augen anzuschauen.<br \/>\nNicht mit Recht bin ich ratklug genannt,<br \/>\nNoch vorwissend: was ich wu\u00dfte, sprach ich.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Sigurd:<br \/>\nAuf Erden ahn ich den andern nicht,<br \/>\nDer so vieles, Gripir, vorschaut als du.<br \/>\nNicht sollst du mir bergen was B\u00f6ses ist,<br \/>\nWar es auch Meintat, in meinem Geschick.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Gripir:<br \/>\nNicht Laster liegen in deinem Lose,<br \/>\nHalt das, herrlicher Held, im Ged\u00e4chtnis.<br \/>\nDieweil die Welt steht wird erhaben,<br \/>\nSchlachtgebieter, bleiben dein Name.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Sigurd:<br \/>\nTrennen, seh ich, mu\u00df sich nun trauernd<br \/>\nVon dem Seher Sigurd, da es so sich f\u00fcgt.<br \/>\nWeise den Weg (gewi\u00df ist doch alles)<br \/>\nMir, Mutterbruder, vermagst du es doch.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Gripir:<br \/>\nNun will ich Sigurden alles sagen,<br \/>\nDa mich dr\u00e4ngt der Degen dazu.<br \/>\nWisse gewi\u00df, die Wahrheit ist es:<br \/>\nDir ist ein Tag zum Tode bestimmt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Sigurd:<br \/>\nNicht reizen will ich dich, reicher K\u00f6nig,<br \/>\nDeinen guten Rat nur, Gripir, erlangen.<br \/>\nWissen will ich und sei es auch widrig,<br \/>\nWelch Schicksal wei\u00dft du Sigurds warten?<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Gripir:<br \/>\nEine Maid ist bei Heimir, herrlich von Antlitz,<br \/>\nMit Namen ist sie Br\u00fcnhild genannt,<br \/>\nDie Tochter Budlis; aber der teure<br \/>\nHeimir erzieht die hartgesinnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Sigurd:<br \/>\nWas mag mir schaden, ob sch\u00f6n die Maid<br \/>\nVon Antlitz sei, die Heimir aufzieht?<br \/>\nDas sollst du mir, Gripir, von Grunde melden,<br \/>\nDenn alles Schicksal schaust du voraus.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Gripir:<br \/>\nSchier alle Freude f\u00fchrt dir dahin<br \/>\nDie Sch\u00f6ne von Antlitz, die Heimir aufzieht.<br \/>\nSchlaf wirst du nicht schlafen, nicht schlichten und richten,<br \/>\nDie M\u00e4nner meiden, du s\u00e4hst denn die Maid.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Sigurd:<br \/>\nWas lindert das leidige Los dem Sigurd?<br \/>\nSage mir, Gripir, siehst du&#8217;s voraus.<br \/>\nMag ich die Maid um Mahlschatz kaufen,<br \/>\nDes Volksgebieters bl\u00fchende Tochter?<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Gripir:<br \/>\nIhr werdet euch alle Eide leisten,<br \/>\nHoch und heilig, doch wenige halten.<br \/>\nWarst du Giukis Gast eine Nacht,<br \/>\nSo hat Heimirs Maid dein Herz vergessen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Sigurd:<br \/>\nWie so denn, Gripir? Sage mir an.<br \/>\nWei\u00dft du Wankelmut in meinem Wesen?<br \/>\nWerd ich mein Wort nicht bew\u00e4hren der Maid?<br \/>\nIch schien sie zu lieben aus lauterm Herzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Gripir:<br \/>\nDas wirst du, F\u00fcrst, durch fremde T\u00fccke;<br \/>\nDer R\u00e4te Grimhilds wirst du entgelten:<br \/>\nDie Wei\u00dfgeschleierte wird sie dir bieten,<br \/>\nDie eigene Tochter: so betr\u00fcgt sie dich, K\u00f6nig!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Sigurd:<br \/>\nSchlie\u00df ich Verschw\u00e4gerung mit Giukis Geschlecht<br \/>\nUnd gehe den Bund mit Gudrun ein,<br \/>\nWohl gefreit h\u00e4tte der F\u00fcrst,<br \/>\nM\u00fc\u00dft ich mich nicht um Meineid \u00e4ngstigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Gripir:<br \/>\nGrimhild wird dich g\u00e4nzlich bet\u00f6ren:<br \/>\nSie bringt dich dazu, um Br\u00fcnhild zu werben<br \/>\nZu H\u00e4nden Gunnard des Gotenk\u00f6nigs.<br \/>\nZu fr\u00fch gelobst du die Fahrt des F\u00fcrsten Mutter.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Sigurd:<br \/>\nMeintaten geschehen, das merk ich wohl:<br \/>\n\u00dcbel wankt Sigurds Wille,<br \/>\nWenn ich werben mu\u00df um die wonnige Maid<br \/>\nEinem andern zu Handen, der ich hold bin selber.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Gripir:<br \/>\nIhr werdet euch alle Eide leisten,<br \/>\nGunnar und H\u00f6gni, und du, Held, der dritte.<br \/>\nUnterwegs wechselt ihr Wuchs und Gestalt,<br \/>\nDu und Gunnar: Gripir l\u00fcgt nicht!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Sigurd:<br \/>\nWarum tun wir das? Warum t\u00e4uschen<br \/>\nWir unterwegs Wuchs und Gestalt?<br \/>\nSchon f\u00fcrcht ich, es folge noch andre Falschheit,<br \/>\nGar grimme: sprich, Gripir, weiter.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Gripir:<br \/>\nDu hast nun Gunnars Gang und Gestalt;<br \/>\nHast eigne Rede und edeln Sinn.<br \/>\nSo verlobst du dich dem erlauchten<br \/>\nHutkind Heimirs: das verh\u00fctet niemand!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Sigurd:<br \/>\nDas Schlimmste scheint mir, Sigurd gilt dann<br \/>\nDem Volk f\u00fcr falsch, f\u00fcgt es sich so.<br \/>\nUngern m\u00f6cht ich mit Arglist tr\u00fcgen<br \/>\nDie Heldentochter, die ich die hehrste wei\u00df.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Gripir:<br \/>\nLiegen wirst du, Lenker des Heers,<br \/>\nKeusch bei der Maid wie bei der Mutter.<br \/>\nDrum wird erhaben so lange die Welt steht,<br \/>\nVolksgebieter, dein Name bleiben.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Zumal werden beide Br\u00e4ute verm\u00e4hlt,<br \/>\nSigurds und Gunnars, in Giukis S\u00e4len.<br \/>\nWieder wechseltet ihr Wuchs und Gestalt<br \/>\nDaheim, nicht das Herz: das behielt jedweder.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Sigurd:<br \/>\nWird gute Gattin Gunnar erwerben,<br \/>\nDer herrliche Held? Verhehl es nicht, Gripir,<br \/>\nWenn des Degens Braut bei mir drei N\u00e4chte,<br \/>\nDie hochherzge, lag? Unerh\u00f6rt ist solches.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Wie mag zur Freude noch frommen danach<br \/>\nDer M\u00e4nner Verwandtschaft? Melde mir, Gripir.<br \/>\nWird Gl\u00fcck dem Gunnar danach noch g\u00f6nnen<br \/>\nSolche Sippe, oder selber mir?<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Gripir:<br \/>\nDir gedenkt der Eide, mu\u00dft dennoch schweigen.<br \/>\nZwar Gudrunen liebst du in guter Ehe;<br \/>\nDoch b\u00f6s verbunden d\u00fcnkt Br\u00fcnhild sich,<br \/>\nDie Schlaue sinnt sich Rache zu schaffen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Sigurd:<br \/>\nWas wird zur Bu\u00dfe der Br\u00fcnhild gen\u00fcgen,<br \/>\nDa wir mit T\u00fccke betrogen die Frau?<br \/>\nEide geschworen hab ich der Edeln<br \/>\nUnd nicht gehalten; auch hat sie nicht Frieden.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Gripir:<br \/>\nDie Grimme geht dem Gunnar sagen,<br \/>\nIhm habest du \u00fcbel die Eide gehalten,<br \/>\nDa dir der Herrscher von ganzem Herzen doch,<br \/>\nGiukis Erbe, Vertrauen g\u00f6nnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Sigurd:<br \/>\nWie ergeht das, Gripir? Gib mir Bescheid.<br \/>\nWerd ich schuldig sein in dieser Sache,<br \/>\nOder verl\u00fcgt mich das l\u00f6bliche Weib,<br \/>\nUnd sich auch selber? Sage mir, Gripir.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Gripir:<br \/>\nAus Herzensharm wird die hehre Frau<br \/>\nUnd aus \u00dcberschmerz euch Unheil f\u00fcgen.<br \/>\nDu gabst der Guten nicht Grund dazu,<br \/>\nObwohl ihr die K\u00f6nigin mit Listen kr\u00e4nktet.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Sigurd:<br \/>\nWird ihrem Reizen der ratkluge Gunnar,<br \/>\nGuthorm und H\u00f6gni, dann Folge geben?<br \/>\nWerden Giukis S\u00f6hne in mir Gesipptem<br \/>\nDie Schwerter r\u00f6ten? Rede, Gripir.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Gripir:<br \/>\nDer Gudrun vergeht vor Grimm das Herz,<br \/>\nWenn dir ihre Br\u00fcder Verderben raten.<br \/>\nLedig lebt aller Lust<br \/>\nDas weise Weib: das wirkte Grimhild.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Dir bleibt der Trost, Gebieter der Heerschar,<br \/>\nDie F\u00fcgung fiel auf des F\u00fcrsten Leben:<br \/>\nSo edeln Mann wird die Erde nicht mehr<br \/>\nNoch die Sonne schauen, Sigurd, als dich.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Sigurd:<br \/>\nHeil uns beim Scheiden! Das Geschick bezwingt man nicht.<br \/>\nMir ward der Wunsch hier, Gripir, gew\u00e4hlt.<br \/>\nDu h\u00e4ttest gerne mehr Gl\u00fcck verhei\u00dfen<br \/>\nMeinem Lebenslauf, lag es an dir.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\n<span style=\"font-size: 8pt;\">Unser Dank gilt Dungeon Keeper f\u00fcr den zugesanden Text.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sigurdharkvida Fafnisbana fyrsta edha Gr\u00eepissp\u00e2 Das erste Lied von Sigurd dem Fafnirst\u00f6ter Gripirs Weissagung Gripir hie\u00df ein Sohn Eilimis, der Hi\u00f6rdis Bruder. Er beherrschte die Lande und war aller M\u00e4nner weisester; auch wu\u00dfte er die Zukunft. Sigurd ritt allein und kam zur Halle Gripirs. Sigurd war leicht erkennbar. 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