{"id":5619,"date":"2018-11-18T11:41:28","date_gmt":"2018-11-18T10:41:28","guid":{"rendered":"http:\/\/shop.mittgard.de\/?page_id=5619"},"modified":"2018-11-18T11:53:10","modified_gmt":"2018-11-18T10:53:10","slug":"die-bajuwaren-baiern","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/shop.mittgard.de\/?page_id=5619","title":{"rendered":"Die Bajuwaren &#8211; Baiern"},"content":{"rendered":"<h1>Die Bajuwaren &#8211; Baiern<\/h1>\n<p>&#8222;Baiuvarii&#8220; = &#8222;M\u00e4nner aus dem Lande Baia&#8220;<br \/>\nDas ist die Bezeichnung f\u00fcr Menschen aus einer bestimmten Gegend, n\u00e4mlich aus B\u00f6hmen. Man kann sie keinem bestimmten Stamm zu ordnen &#8211; jedenfalls nicht am Anfang ihres Erscheinens. Als erstes erw\u00e4hnte 520 n.0 Cassiodor die Bajuwaren, 551 n.0 Jordanes. In dieser Zeit waren damit meist die Markomannen gemeint. Doch vor ihnen lebte hier der keltische Stamm der Bojer, der dem Landstrich den Namen gab, aber mit dem elbgermanischen Stamm, der zu den Bajuwaren werden sollte, nichts gemein hat.<br \/>\nIch versuche hier etwas Licht in das Wirrwarr der Geschichte zu bringen, was mir nicht leicht f\u00e4llt, da sich noch heute die Wissenschaft wegen einiger Punkte in den Haaren liegt und verschiedene Ansichten existieren. Daher kann dieser Abri\u00df nur meinen Versuch wiederspiegeln eine Logik in die sich teilweise widersprechenden B\u00fccher zu bringen, die ich mein Eigen nenne.<\/p>\n<p><strong>113 v.0<\/strong><br \/>\nvertreiben die Kimbern auf ihren Z\u00fcgen gen S\u00fcden die keltischen Bojer aus ihrem angestammten Gebiet in B\u00f6hmen in Richtung Pannonien<\/p>\n<p><strong>9 v.0<\/strong><br \/>\nf\u00fchrte Marbod seine Markomannen aus dem Maingebiet nach B\u00f6hmen und errichtete dort ein erstes germanisches K\u00f6nigreich mit Langobarden, Lugier, Semnonen und verbliebenen Bojern<\/p>\n<p><strong>ab 1.Jh. n.0<\/strong><br \/>\ntreten an der Unter- &amp; Mittelelbe langanhaltende Klimaverschlechterungen ein und wie schon bei den Kimbern, werden die elbgermanischen St\u00e4mme gezwungen weiter die Elbe aufw\u00e4rts zu wandern bis sie B\u00f6hmen erreichen<\/p>\n<p><strong>166<\/strong><br \/>\nvon diesen Menschenmassen bedr\u00e4ngt, sehen sich die Markomannen gezwungen, die R\u00f6mer um Land zu bitten, was abgelehnt wird<\/p>\n<p><strong>166 &#8211; 180<\/strong><br \/>\ndas l\u00f6st den Markomannenkrieg aus, der verloren wird &amp; B\u00f6hmen wird beinahe die r\u00f6mische Provinz &#8222;Markomannia&#8220; &#8211; doch stirbt Kaiser Marc Aurel zuvor in B\u00f6hmen an der Pest, die seine Legionstruppen eingeschleppt hatten; sein Sohn &amp; Nachfolger Commmodus stellt die alten Grenzen wieder her &amp; gibt alle r\u00f6mischen Eroberungen auf<\/p>\n<p><strong>179<\/strong><br \/>\nNeubau des r\u00f6mischen Legionslagers Castra Regina, das sich bald zur am st\u00e4rksten befestigten Festungsstadt Regensburg im r\u00f6mischen R\u00e4tien entwickelt<\/p>\n<p><strong>2.-5.Jh.<\/strong><br \/>\nbevor noch die Markomannen B\u00f6hmen verlie\u00dfen, wanderte aus dem Elbegebiet der Stamm der &#8222;Urbayern&#8220; ein &amp; siedelte sehr abgeschieden von allen anderen St\u00e4mmen in der Gegend um Strakonitz. Sie zeichneten sich durch eine besondere Keramik aus und auch, da\u00df sie noch Brandbestattung aus\u00fcbten, wo alle anderen St\u00e4mme ringsum bereits Reihengr\u00e4berfelder anlegten.<\/p>\n<p><strong>350<\/strong><br \/>\nsiedelte der bajuwarische Stamm um Prestovice &#8211; Friedenhain als r\u00f6mische F\u00f6deraten nach Regensburg \u00fcber und besiedelt auch das Land westlich bis an die Regnitz und n\u00f6rdlich bis an den Main. Dort vermischen sie sich schnell mit Quaden, Sueben, Rugier und der r\u00f6mischen Restbev\u00f6lkerung und nehmen schnell deren Bestattungsriten an. Die bajuwarischen Herz\u00f6ge der Agilolfinger standen den Langobarden wohl aber am n\u00e4chsten, da niemand im agilolfingischen Hause diesen Namen trug, er allerdings h\u00e4ufig im langobardischen K\u00f6nigshaus auftritt.<\/p>\n<p><strong>400<\/strong><br \/>\nRegensburg blieb nach Verlassen der R\u00f6mer Sitz der b\u00f6hmischen F\u00f6deraten von Prestovice-Friedenhain<\/p>\n<p><strong>ab 476<\/strong><br \/>\nnachdem Rom keinen Sold mehr an seine F\u00f6deraten zahlt, verlassen sie die Kastelle und gr\u00fcnden davor D\u00f6rfer im gesamten Donaugebiet, um wie schon fr\u00fcher von Ackerbau &amp; Viehzucht zu leben<\/p>\n<p><strong>493<\/strong><br \/>\nR\u00e4tien kommt unter die Herrschaft der Ostgoten unter K\u00f6nig Theoderich, der die bajuwarischen F\u00f6deraten in Regensburg f\u00f6rdert<\/p>\n<p><strong>496<\/strong><br \/>\nAlamannen finden auf der Flucht vor den Franken Asyl in R\u00e4tien &amp; gehen ebenfalls in den Baiern auf<\/p>\n<p><strong>508 &#8211; 537<\/strong><br \/>\nHerzog Theodo I versammelt zahlreiche M\u00e4nner der Franken, Wandalen, Langobarden, Awaren, Hunnen um sich &amp; stie\u00df mit diesem gewaltigen Heer \u00fcber die Donau nach Pannonien und die angrenzenden r\u00f6m. Provinzen &amp; vertrieb die provinzial-r\u00f6mische Restbev\u00f6lkerung zur\u00fcck \u00fcber die Alpen und besetzt das Land. Bei Epolding im M\u00fchltal bei M\u00fcnchen befindet sich der Kultplatz der Baiern.<\/p>\n<p><strong>520<\/strong><br \/>\nVetreibung der R\u00f6mer bei \u00d6tting durch Herzog Theodo I.<\/p>\n<p><strong>5.\/6.Jh.<\/strong><br \/>\ndas slawische K\u00e4rnten wird von den Bajuwaren eingenommen und ein bayrisches Unterherzogtum<\/p>\n<p><strong>531 &#8211; 534<\/strong><br \/>\nFranken unterwerfen das Th\u00fcringerreich &#8211; in diesem Zug kommt auch der bajuwarische Adel vom Geschlecht der Agilolfinger unter fr\u00e4nkische Herrschaft. Regensburg wird erstes fr\u00e4nkisches Verwaltungszentrum und die Christianisierung beginnt.<\/p>\n<p><strong>536<\/strong><br \/>\ndie gotische Herrschaft endet als Ostgotenk\u00f6nig Witigis R\u00e4tien an den fr\u00e4nkischen K\u00f6nig Theudebert abtritt, in der vergeblichen Hoffnung Franken w\u00fcrde sich neutral verhalten im Krieg gegen den ostr\u00f6mischen Kaiser Justinian I. Prokop dagegen berichtet nur von der Abtretung der Provence an die Franken &#8211; der Umstand dessen, das sich die Bajuwaren nicht an dem fr\u00e4nkischen Kriegszug gegen den slawischen K\u00f6nig Samo beteiligten, l\u00e4\u00dft eher ihre Unabh\u00e4ngigkeit vermuten.<\/p>\n<p><strong>526 &#8211; 568<\/strong><br \/>\nBajuwaren breiten sich \u00fcber Pannonien bis Oberitalien aus<\/p>\n<p><strong>537 &#8211; 566<\/strong><br \/>\nHerzog Udo<\/p>\n<p><strong>565<\/strong><br \/>\nurkundliche Erw\u00e4hnung durch Venantius Fortunatus, Bischoff v. Poitiers, der sie \u00f6stlich des Lech in der ehemaligen r\u00f6mischen Provinz R\u00e4tien lokalisiert<\/p>\n<p><strong>566 &#8211; 567<\/strong><br \/>\nHerzog Theodobald<\/p>\n<p><strong>567 &#8211; 580<\/strong><br \/>\nHerzog Garibald I.<\/p>\n<p><strong>568<\/strong><br \/>\nAbwanderung der Langobarden nach Italien &#8211; Bajuwaren werden wichtiges strategisches Grenzvolk, z.B. haben sie die asiatischen Awaren in der ungarischen Tiefebene abzuwehren<\/p>\n<p><strong>575 &#8211; 588<\/strong><br \/>\nfr\u00e4nkische Feldz\u00fcge gegen die Langobarden, wobei der bairische Herzog Garibald I. auf langobardischer Seite k\u00e4mpft, da er 2 T\u00f6chter an den langobardischen Herzog Evin v. Trient und den langobardischen K\u00f6nig Authari verheiratet hat<\/p>\n<p><strong>580 &#8211; 598<\/strong><br \/>\nHerzog Tassilo I. f\u00fchrt mehrere Feldz\u00fcge gegen die nach Westen vordringenden Tschechen und f\u00e4llt in einer Schlacht<\/p>\n<p><strong>598 &#8211; 630<\/strong><br \/>\nHerzog Garibald II. folgt seinem Vater im Herzogsamt und f\u00fchrt die K\u00e4mpfe gegen die Tschechen fort; wurde m\u00f6glicherweise auf Betreiben der fr\u00e4nkischen Arnulfinger umgebracht<\/p>\n<p><strong>630 &#8211; 641<\/strong><br \/>\nHerzog Fara, Sohn Garibalds, \u00fcbernimmt das Herzogsamt und rebelliert gemeinsam mit seinem Freund &amp; Bundesgenossen Herzog Radulf v. Th\u00fcringen auf Grund des Mordes an seinem Vater gegen die Franken. Bei einem Feldzug gegen den fr\u00e4nkischen K\u00f6nig Sigibert III. kommt er ums Leben.<\/p>\n<p><strong>640 &#8211; 680<\/strong><br \/>\nHerzog Theodo IV. nahm den fr\u00e4nkischen Missionar &amp; Bischoff Emmeram bei sich in Regensburg auf, der nichts besseres zu tun hatte, als dessen Tochter Uta zu schw\u00e4ngern und sich daraufhin aus dem Staub zu machen &#8211; angeblich auf Pilgerfahrt nach Rom. Theodo&#8217;s Sohn Landpert verfolgte und massakrierte ihn. Die Kirche sprach Emmeram heilig.<br \/>\n(ohne Kommentar)<\/p>\n<p><strong>ab 688<\/strong><br \/>\nfolgte Herzog Landpert seinem Vater ins Amt<\/p>\n<p><strong>ab 700<\/strong><br \/>\nder alte Kultplatz der Baiern bei Epolding wird mit der ersten Steinkirche \u00fcberbaut<\/p>\n<p><strong>bis 714<\/strong><br \/>\nHerzog Theodo V., Enkel Herzog Garibald II.; er teilt sein Herzogtum unter seinen 4 S\u00f6hnen auf<\/p>\n<p><strong>716 &#8211; 719<\/strong><br \/>\nHerzog Tassilo II. folgt seinem Vater Theodo V. im Amt, stirbt aber wahrscheinlich kinderlos<\/p>\n<p><strong>719 &#8211; 725<\/strong><br \/>\ndeshalb folgt ihm sein Bruder Theudebert ins Amt, er verheiratet seine Tochter Swanahild mit dem Franken Karl Martell und die andere Tochter Guntrud mit dem Langobardenk\u00f6nig Liutprand<\/p>\n<p><strong>725 &#8211; 739<\/strong><br \/>\nnach dem fr\u00fchzeitigen Tod Theudeberts folgte ihm sein wohl noch minderj\u00e4hriger Sohn Hugbert, was Karl Martell auszunutzen wu\u00dfte. Herzog Hugbert mu\u00dfte Teile seines Herzogtums preisgeben und bis 737 im Namen des Frankenk\u00f6nigs Theuderich IV. regieren, er rief Bonifatius zur Christianisierung seines Landes nach Bayern<\/p>\n<p><strong>739 &#8211; 748<\/strong><br \/>\nHerzog Odilo gr\u00fcndete zahlreiche Di\u00f6zesen und veranla\u00dfte die Niederschrift des bairischen Stammesrechts; er heiratete Hiltrud, eine Tochter Karl Martells weshalb es aber<\/p>\n<p><strong>742\/743<\/strong><br \/>\nzum Konflikt mit seinen Schwagern Karlmann und Pippin d. J\u00fcngeren kam, am Ende mu\u00dfte er die fr\u00e4nkische Oberhoheit \u00fcber Baiern best\u00e4tigen und behielt daf\u00fcr sein Herzogsamt<\/p>\n<p><strong>749 &#8211; 788<\/strong><br \/>\nTassilo III., Sohn Odilos &amp; Hiltrud und damit Vetter von Karl d. Gro\u00dfen, wird Herzog der Baiern; er heiratet Luitbirga, Tochter des letzten Langobardenk\u00f6nigs Desiderius, doch die Langobarden sind die Feinde der Karolinger<\/p>\n<p><strong>763<\/strong><br \/>\nHerzog Tassilo III. verweigert Karl d. Gro\u00dfen die Heeresfolge bei dessen Feldzug nach Aquitanien<\/p>\n<p><strong>774<\/strong><br \/>\nKarl d. Gro\u00dfe erobert das Langobardenreich, damit verliert Tassilo III. seinen wichtigsten B\u00fcndnispartner<\/p>\n<p><strong>787<\/strong><br \/>\nder agilolfingische Herzog Tassilo III. verb\u00fcndet sich mit den Awaren gegen Karl d. Gro\u00dfen, doch sie werden besiegt und Tassilo wird zum Lehnsmann degradiert<\/p>\n<p><strong>788<\/strong><br \/>\nbeim Prozess in der Ingelheimer Pfalz wird Tassilo wegen seiner Fahnenflucht von 763 und seinem B\u00fcndnis mit den Langobarden &amp; Awaren zum Tode verurteilt, dann aber begnadigt und in ein Kloster verbannt; die Agilolfinger verlieren ihre f\u00fchrende Position im bajuwarischen Stammesherzogtum, bestehen aber als Herzogtum mit eigenen Gesetzen noch bis ins Hochmittelalter fort<\/p>\n<p><strong>791 &#8211; 793<\/strong><br \/>\nKarl d. Gro\u00dfe verbringt die Winter in Regensburg, um pers\u00f6nlich die Einverleibung Bayerns ins Fr\u00e4nkische Reich zu \u00fcberwachen.<\/p>\n<p><strong>794<\/strong><br \/>\nTassilo wird noch einmal aus dem Kloster geholt, um seinen Verzicht und der seiner Nachkommen auf die bairische Herzogsw\u00fcrde zu beurkunden.<\/p>\n<p><strong>814<\/strong><br \/>\nder Tod Karl d. Gro\u00dfen f\u00fchrt zur Bildung eines karolingischen Teil- &amp; Unterk\u00f6nigtums in Bayern. Der \u00e4lteste Sohn von Ludwig d. Frommen, Lothar, wird &#8222;K\u00f6nig von Bayern&#8220; &#8211; Bayern entwickelt sich so vom bajuwarischen Stammesherzogtum zum karolingischen Stammesk\u00f6nigtum<\/p>\n<p><strong>817<\/strong><br \/>\nbei der karolingischen Reichsverteilung f\u00e4llt Bayern und das slawische B\u00f6hmen an Ludwig d. Deutschen<\/p>\n<p><strong>845<\/strong><br \/>\nlassen sich 14 slawisch-b\u00f6hmische Herz\u00f6ge bzw. Stammesf\u00fcrsten in der bayrischen Landeshauptstadt Regensburg taufen<\/p>\n<p><strong>895<\/strong><br \/>\nLuidbold, Ahnherr der bayrischen Stammesherz\u00f6ge der Luitpoldinger, wird Graf der b\u00f6hmischen Mark, des Nord- &amp; dem Donaugau &#8211; aus der Markgrafschaft Nordgau wird sp\u00e4ter die Oberpfalz<\/p>\n<p><strong>907<\/strong><br \/>\nLuidbold f\u00e4llt gegen die Magyaren\/Ungarn und sein Sohn Arnulf wird &#8222;dux Baioariorum et etiam adiacentium regionum&#8220; = &#8222;Herzog von Bayern und den daneben liegenden L\u00e4ndern&#8220;.<\/p>\n<p><strong>907 &#8211; 937<\/strong><br \/>\nArnulf unternimmt mehrere Feldz\u00fcge gegen die B\u00f6hmen &amp; verheiratet eine Tochter mit einem b\u00f6hmischen Edlen, deren Sohn Slawnik Vater des heiligen Adalbert &amp; Ahnherr der deutschfreundlichen Slawniken wird. Arnulf lag im st\u00e4ndigen Krieg mit seinem Stiefvater Konrad, dem karolingischen K\u00f6nig von Ostfranken, weshalb er sich kurzzeitig sogar mit seinen alten Feinden den ungarischen Magyaren verband.<\/p>\n<p><strong>919<\/strong><br \/>\nAls Heinrich von Sachsen zum ostfr\u00e4nkisch-deutschen K\u00f6nig ausgerufen wird, l\u00e4\u00dft sich Arnulf v. K\u00e4rnten sogar zum Gegenk\u00f6nig ausrufen,<\/p>\n<p><strong>921<\/strong><br \/>\nl\u00e4\u00dft sich aber bald wieder bes\u00e4nftigen, tritt zur\u00fcck &amp; beh\u00e4lt auch einen Gro\u00dfteil seiner Vorrechte<\/p>\n<p><strong>934<\/strong><br \/>\nunternimmt Arnulf einen eigenm\u00e4chtigen Kriegszug in die Lombardei und sucht seinen Machtbereich nach S\u00fcden auszudehnen<\/p>\n<p><strong>937<\/strong><br \/>\nstirbt Arnulf von Bayern, sein Sohn Eberhard \u00fcbernimmt dessen Stellung und nennt sich kurzzeitig sogar &#8222;K\u00f6nig der Langobarden&#8220;, kann die italienische K\u00f6nigskrone aber nicht lange behaupten. Vielleicht deshalb verweigert Eberhard dem neuen K\u00f6nig Otto die Huldigung, worauf er von der k\u00f6niglichen Heeresmacht \u00fcberw\u00e4ltigt, abgesetzt und des Landes verwiesen wird.<\/p>\n<p><strong>938<\/strong><br \/>\n\u00fcbernimmt Arnulfs Bruder Berthold, bisher Herzog v. K\u00e4rnten, das bayrische Herzogtum, das nun aber seiner bisherigen Vorrechte beraubt ist. Au\u00dferdem \u00fcbernimmt der j\u00fcngere Bruder Eberhard&#8217;s, Arnulf II., die neugegr\u00fcndete Pfalzgrafschaft Bayern, um die k\u00f6niglichen G\u00fcter zu verwalten<\/p>\n<p><strong>940<\/strong><br \/>\nerbaut Arnulf II. die Burg Scheyern und wird Ahnherr der scheyrischen sp\u00e4ter wittelsbachischen Pfalzgrafen von Bayern<\/p>\n<p><strong>948<\/strong><br \/>\nnach dem Tode des Luitpoldingers Berthold \u00fcbernimmt der Ludolfinger Heinrich, j\u00fcngerer Bruder von K\u00f6nig Otto d. Gro\u00dfen &amp; verheiratet mit Arnulf&#8217;s Tochter Judith, das bayrische Herzogtum<\/p>\n<p><strong>952<\/strong><br \/>\nvereint K\u00f6nig Otto d. Gro\u00dfe nach seinem siegreichen Zug gen Italien die norditalienischen Gebiete Istrien, Trient, Aquileya und Verona mit Bayern, das nun vom Fichtelgebirge bis in die Poebene reicht &#8211; gr\u00f6\u00dfte Ausdehnung Bayerns. Diese verlockende Machtstellung brachte den Sohn Heinrichs, Heinrich II. der Z\u00e4nker dazu, sich gegen das Reich &amp; den Kaiser Otto II. zu wenden, Schwaben &amp; Burgund einzunehmen, um das s\u00e4chsisch- fr\u00e4nkische K\u00f6nigreich von Italien abzuschneiden.<\/p>\n<p><strong>953<\/strong><br \/>\nunternimmt Arnulf II. gemeinsam mit Ludolf v. Schwaben und Konrad v. Lothringen einen Aufstandsversuch, um das v\u00e4terliche Herzogtum wiederzuerlangen<\/p>\n<p><strong>954<\/strong><br \/>\nArnulf II. findet den Tod in der Schlacht bei Regensburg, sein Sohn versucht vergeblich sich mit den Ungarn zu verb\u00fcnden<\/p>\n<p><strong>976<\/strong><br \/>\nnach einer Verschw\u00f6rung gegen den Kaiser wird Heinrich d. Z\u00e4nker seinem Herzogtum entsetzt; an seine Stelle setzt man den Ludolfinger Otto v. Schwaben &amp; verkleinert Bayern drastisch: alle Marken sowie Krain, Istrien &amp; Verona werden selbst\u00e4ndig; K\u00e4rnten geht an den Luitpoldinger Heinrich, Sohn von Herzog Berthold, der als Nachfolger von Otto v. Schwaben sp\u00e4ter auch wieder Bayern erh\u00e4lt. Die Ostmark geht an die Babenberger und wird nun \u00d6sterreich genannt.<\/p>\n<p><strong>985<\/strong><br \/>\nerh\u00e4lt Heinrich d. Z\u00e4nker, nachdem er sich unterworfen hatte &amp; wieder friedlich war, das Herzogtum Bayern zur\u00fcck, sp\u00e4ter sogar K\u00e4rnten &amp; Verona<\/p>\n<p><strong>bis 1000<\/strong><br \/>\nwar B\u00f6hmen unter bayrischer Vormundschaft &amp; man arbeitete eng zusammen &#8211; bis das b\u00f6hmische Geschlecht der Primisliden erstarkte und sich von Bayern lossagte, dieses sogar bald \u00fcbertrumpfte<\/p>\n<p><strong>1002<\/strong><br \/>\nHeinrich II., Sohn Heinrich&#8217;s d. Z\u00e4nkers, erh\u00e4lt die dt. K\u00f6nigsw\u00fcrde &amp; das r\u00f6mische Kaisertum, was die Bayern zum f\u00fchrenden Stamm des Reiches macht. Mit ihm erwuchs Sachsen gemeinsam mit Bayern zu den Grundpfeiler der Reichsmacht &#8211; wenn auch nur f\u00fcr eine Generation. Derweil teilten sich Salier und Luxemburger den bairischen Herzogstitel.<\/p>\n<p><strong>1061<\/strong><br \/>\nwurde der Sachse Otto v. Northeim Herzog v. Bayern und mit ihm wandelte sich die bayrisch-s\u00e4chsische Politik zur Reichsfeindschaft und er wird zu einem der gef\u00e4hrlichsten Gegner Heinrichs IV.<\/p>\n<p><strong>1070<\/strong><br \/>\nwird ihm wegen eines Mordanschlags auf den dt. K\u00f6nig Heinrich IV. das Herzogtum Bayern entzogen und an den Lombarden Welf IV. gegeben, der gleichzeitig seine Ehefrau Ethelinde, Tochter Otto v. Northeims, verstie\u00df<\/p>\n<p><strong>1077<\/strong><br \/>\nWelf IV. steht im Investiturstreit auf p\u00e4pstlicher Seite und gegen den K\u00f6nig und wird deshalb ge\u00e4chtet und flieht nach Ungarn<\/p>\n<p><strong>1086<\/strong><br \/>\nempfing ein B\u00f6hmerherzog die K\u00f6nigskrone von Heinrich IV., die alsbald erblich wird.<\/p>\n<p><strong>1097<\/strong><br \/>\nWelf&#8217;s Sohn, Welf V., vers\u00f6hnt sich mit dem Kaiser und erh\u00e4lt Bayern zur\u00fcck.<\/p>\n<p><strong>1114<\/strong><br \/>\ndas Schenkenamt wird den Bayern entzogen und den B\u00f6hmen zugesprochen, dadurch erh\u00e4lt durch Herausbildung der Kurw\u00fcrde der K\u00f6nig v. B\u00f6hmen das Recht zur dt. K\u00f6nigswahl, die der Herzog v. Bayern nicht hat. B\u00f6hmen wird durch seine zentrale politische Lage zum wichtigsten Machtmittelpunkt des Reiches &amp; die bayrischen Herz\u00f6ge streben daher st\u00e4ndig die b\u00f6hmische K\u00f6nigskrone an.<\/p>\n<p><strong>1120<\/strong><br \/>\n\u00fcbernimmt Heinrich d. Schwarze, Sohn von Welf IV., das Herzogtum Bayern, der mit seiner Heirat mit Wulfhild Billung die bayrisch-s\u00e4chsischen Kontakte neu kn\u00fcpft; er betreibt eine erfolgreiche Heiratspolitik: seine Tochter Judith heiratet Friedrich II. v. Schwaben und ist somit die Mutter von Friedrich Barbarossa; sein Sohn Heinrich d. Stolze erlangt durch seine Heirat mit Gertrud v. Supplinburg auch das s\u00e4chsische Herzogtum.<\/p>\n<p><strong>1126<\/strong><br \/>\nNach dem Tod Heinrich d. Schwarzen erh\u00e4lt sein Sohn Heinrich d. Stolze das Herzogtum Bayern<\/p>\n<p><strong>1137<\/strong><br \/>\nNach dem Tod Kaiser Lothar&#8217;s III., Schwiegervater Heinrich d. Stolzen, erh\u00e4lt der auch Sachsen und ist nun der Meinung, da\u00df ihm auch die Kaiserkrone zust\u00fcnde &#8211; was die Staufer nicht zulassen k\u00f6nnen<\/p>\n<p><strong>1138<\/strong><br \/>\nHeinrich d. Stolze verweigert dem Staufer Konrad III. zu dessen K\u00f6nigskr\u00f6nung die Huld und daraufhin werden ihm die Herzogt\u00fcmer Sachsen &amp; Bayern entzogen Sachsen geht an Albrecht I. und Bayern an den Babenberger Leopold IV.<\/p>\n<p><strong>1139<\/strong><br \/>\nHeinrich d. Stolze erobert Sachsen zur\u00fcck &amp; sein Bruder Welf VI. Bayern<\/p>\n<p><strong>1142<\/strong><br \/>\nHeinrich d. L\u00f6we, Sohn von Heinrich d. Stolzen, wird Herzog v. Sachsen und verzichtet auf Bayern Bayern kommt zur\u00fcck an die Babenberger durch Heirat Heinrich Jaromirgott, Bruder von Leopold IV., mit Gertrud, der Witwe von Heinrich d. Stolzen<\/p>\n<p><strong>1143<\/strong><br \/>\nstarb Gertrud, ohne einen Erben f\u00fcr Heinrich Jaromirgott hinterlassen zu haben<\/p>\n<p><strong>1147<\/strong><br \/>\nHeinrich d. L\u00f6we klagt auf dem Reichstag die R\u00fcckerstattung Bayersn ein und setzt so K\u00f6nig Konrad unter Druck, der mitten in Kreuzzugsvorbereitungen ist<\/p>\n<p><strong>1152<\/strong><br \/>\nTod K\u00f6nig Konrad III.<\/p>\n<p><strong>1156<\/strong><br \/>\ndurch seine Freundschaft mit seinem Vetter Friedrich Barbarossa erh\u00e4lt er das verkleinerte Herzogtum Bayern zur\u00fcck; die Babenberger behalten \u00d6sterreich als ein von Bayern losgel\u00f6stes eigenst\u00e4ndiges Herzogtum<\/p>\n<p><strong>1158<\/strong><br \/>\nHeinrich d. L\u00f6we gr\u00fcndet M\u00fcnchen<\/p>\n<p><strong>1176<\/strong><br \/>\ner verweigert Barbarossa die Heeresfolge nach Italien, daraufhin kommt es<\/p>\n<p><strong>1179<\/strong><br \/>\nzum Proze\u00df und er wird<\/p>\n<p><strong>1180<\/strong><br \/>\nmit der Reichsacht belegt, das Herzogtum Bayern wird ihm ab erkannt und er geht nach England ins Exil, da er mit der Tochter des englischen K\u00f6nigs verheiratet ist Bayern geht an den Wittelsbacher Otto VIII., aber ohne die Steiermark, die ein selbst\u00e4ndiges Herzogtum wird.<\/p>\n<p><strong>1185<\/strong><br \/>\nHeinrich d. L\u00f6we kommt aus dem Exil und versucht mit Waffengewalt seine Macht zur\u00fcckzuerlangen, was allerdings fehlschl\u00e4gt, da die englische Unterst\u00fctzung ausbleibt.<\/p>\n<p><strong>1193\/94<\/strong><br \/>\nAuss\u00f6hnung der Welfen &amp; Staufer durch die heimliche Liebe &amp; Heirat der Stauferin Agnes, Nichte Barbarossas, mit dem \u00e4ltesten Sohn Heinrich d. L\u00f6wen, Heinrich d. J\u00fcngeren<\/p>\n<p><strong>1198 &#8211; 1208<\/strong><br \/>\nDer Staufer Phillip v. Schwaben, Bruder von K\u00f6nig Heinrich IV., wird nach dessen Tod zum neuen dt. K\u00f6nig gew\u00e4hlt. K\u00f6ln bittet Richard L\u00f6wenherz um Hilfe, der den Welfen Otto, Sohn Heinrich&#8217;s d. L\u00f6wen, schickt, er wird zum Gegenk\u00f6nig gew\u00e4hlt &#8211; jahrelange K\u00e4mpfe spalten ganz Europa in 2 Lager bis am<\/p>\n<p><strong>21.06.1208<\/strong><br \/>\nK\u00f6nig Phillip ausgerechnet vom bayrischen Pfalzgraf Otto v. Wittelsbach erschlagen wird. Nun wird Otto rechtm\u00e4\u00dfig zum K\u00f6nig gew\u00e4hlt, er heiratet die 10j\u00e4hrige Tochter des ermordeten K\u00f6nigs und l\u00e4\u00dft den Mord durch Herzog Ludwig ahnden.<\/p>\n<p><strong>1208<\/strong><br \/>\nHerzog Ludwig d. Kehlheimer aus dem Hause Wittelsbach erkennt den bisherigen Gegenk\u00f6nig Otto IV. als K\u00f6nig an und wird daf\u00fcr mit der Erblichkeit des Herzogtums Bayern belohnt, was 700 Jahre so bleiben soll.<\/p>\n<p><strong>1209<\/strong><br \/>\nOtto v. Wittelsbach wird zun\u00e4chst ge\u00e4chtet und schlie\u00dflich erschlagen.<\/p>\n<p><strong>1214<\/strong><br \/>\nvom Stammesherzogtum Bayern war nicht mehr viel \u00fcbrig &amp; so zielten die Machtbestrebungen der Wittelsbacher auch auf stammesfremde Gebiete, so erlangtenn sie durch Heirat die rheinische Pfalzgrafschaft, die ihnen bald wichtiger war als Bayern<\/p>\n<p><strong>1230 &#8211; 1246<\/strong><br \/>\nnach dem Aussterben der Babenberger versuchen die Wittelsbacher \u00d6sterreich zur\u00fcck nach Bayern zu holen, was ihnen nicht gelingt.<\/p>\n<p><strong>1268 &#8211; 1273<\/strong><br \/>\ndie Wittelsbacher verpassen es, ihr staufisches Erbe der Thronfolge anzutreten und die Kaiserkrone geht an die schw\u00e4bischen Habsburger<\/p>\n<p><strong>1294 &#8211; 1347<\/strong><br \/>\nder Wittelsbacher Ludwig IV., Herzog v. Bayern<\/p>\n<p><strong>1314<\/strong><br \/>\nLudwig IV. wird deutscher K\u00f6nig<\/p>\n<p><strong>ab 1328<\/strong><br \/>\nwird er zum Kaiser gekr\u00f6nt; in dieser Zeit f\u00e4llt Tirol kurzzeitig an Bayern; durch Erbschaft erh\u00e4lt er noch Niederbayern, Holland &amp; Hennegau &#8211; was nach seinem Tod wieder alles verloren geht<\/p>\n<p><strong>1347<\/strong><br \/>\nTod von K\u00f6nig &amp; Kaiser Ludwig IV. &#8211; die Kaiserkrone geht \u00fcber die luxemburgischen B\u00f6hmen ins Hause Habsburg, wo sie auch f\u00fcr lange Zeit verbleibt.<\/p>\n<table style=\"width: 100%; border-collapse: collapse; border-style: none;\" border=\"1\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 33.3333%; border-style: none;\"><a href=\"http:\/\/shop.mittgard.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/markomannenreich.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-5620\" src=\"http:\/\/shop.mittgard.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/markomannenreich-300x186.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"99\" srcset=\"https:\/\/shop.mittgard.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/markomannenreich-300x186.jpg 300w, https:\/\/shop.mittgard.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/markomannenreich-350x217.jpg 350w, https:\/\/shop.mittgard.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/markomannenreich.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/><\/a><\/td>\n<td style=\"width: 33.3333%; border-style: none;\"><a href=\"http:\/\/shop.mittgard.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/bayern-976.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-5621\" src=\"http:\/\/shop.mittgard.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/bayern-976-300x186.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"99\" srcset=\"https:\/\/shop.mittgard.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/bayern-976-300x186.jpg 300w, https:\/\/shop.mittgard.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/bayern-976-350x217.jpg 350w, https:\/\/shop.mittgard.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/bayern-976.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/><\/a><\/td>\n<td style=\"width: 33.3333%; border-style: none;\"><a href=\"http:\/\/shop.mittgard.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/welfische_bayern.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-5622\" src=\"http:\/\/shop.mittgard.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/welfische_bayern-300x186.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"99\" srcset=\"https:\/\/shop.mittgard.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/welfische_bayern-300x186.jpg 300w, https:\/\/shop.mittgard.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/welfische_bayern-350x217.jpg 350w, https:\/\/shop.mittgard.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/welfische_bayern.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 33.3333%; border-style: none; text-align: center;\"><span style=\"font-size: 10pt;\">Das Markomannenreich<\/span><\/td>\n<td style=\"width: 33.3333%; border-style: none; text-align: center;\"><span style=\"font-size: 10pt;\">Bayern bis 976<\/span><\/td>\n<td style=\"width: 33.3333%; border-style: none; text-align: center;\"><span style=\"font-size: 10pt;\">Das welfische Bayern<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"font-size: 8pt;\">Quellen:<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 8pt;\">Oberm\u00fcller &#8222;Die deutschen St\u00e4mme&#8220; 1941<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 8pt;\">Schr\u00f6cke &#8222;Indogermanen, Germanen, Slawen&#8220; 2003<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 8pt;\">Todd &#8222;Die Germanen&#8220; 2003<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 8pt;\">Todd &#8222;Die Zeit der V\u00f6lkerwanderung&#8220; 2001<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 8pt;\">Diverse &#8222;Die R\u00f6mer in Bayern&#8220; 1995<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 8pt;\">Diverse &#8222;Beitr\u00e4ge zur keltisch-germanischen Besiedlung im Mittelgebirgsraum&#8220; 1992<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 8pt;\">Karfunkel-Codex &#8222;Die Staufer&#8220; 2005<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 8pt;\">D\u00f6bler &#8222;Die Germanen&#8220; 2000<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 8pt;\">Onusseit &#8222;Dramatis Personae des Mittelalters&#8220; 2002<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bajuwaren &#8211; Baiern &#8222;Baiuvarii&#8220; = &#8222;M\u00e4nner aus dem Lande Baia&#8220; Das ist die Bezeichnung f\u00fcr Menschen aus einer bestimmten Gegend, n\u00e4mlich aus B\u00f6hmen. Man kann sie keinem bestimmten Stamm zu ordnen &#8211; jedenfalls nicht am Anfang ihres Erscheinens. Als erstes erw\u00e4hnte 520 n.0 Cassiodor die Bajuwaren, 551 n.0 Jordanes. In dieser Zeit waren damit &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/shop.mittgard.de\/?page_id=5619\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eDie Bajuwaren &#8211; Baiern\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":143,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-5619","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/shop.mittgard.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/5619","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/shop.mittgard.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/shop.mittgard.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/shop.mittgard.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/shop.mittgard.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5619"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/shop.mittgard.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/5619\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5626,"href":"https:\/\/shop.mittgard.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/5619\/revisions\/5626"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/shop.mittgard.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/143"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/shop.mittgard.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5619"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}