{"id":5631,"date":"2018-11-18T12:25:23","date_gmt":"2018-11-18T11:25:23","guid":{"rendered":"http:\/\/shop.mittgard.de\/?page_id=5631"},"modified":"2018-11-18T12:25:23","modified_gmt":"2018-11-18T11:25:23","slug":"die-goten","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/shop.mittgard.de\/?page_id=5631","title":{"rendered":"Die Goten"},"content":{"rendered":"<h1 style=\"text-align: center;\">Die Goten<\/h1>\n<p>Den gotischen Stammessagen nach zu urteilen, stammt dieses ostgermanische Volk aus Skandinavien. Noch heute hei\u00dft das s\u00fcdliche Schweden &#8222;G\u00f6tarike&#8220; und die Schweden sind stolz darauf, mit den Goten verwandt zu sein. Die alten Chronisten Ptolom\u00e4us und Jordanes nennen diese Goten Gauten. Sie wanderten wohl zum Beginn der Zeitrechnung langsam nach S\u00fcden \u00fcber die Ostsee &#8211; siehe Insel Gotland &#8211; und lie\u00dfen sich zun\u00e4chst an der Weichselm\u00fcndung im heutigen Polen nieder.<\/p>\n<p><strong>90<\/strong><br \/>\nTacitus erw\u00e4hnt die Goten bereits jenseits der Lugier (Wandalen), was auf der Weltkarte des Ptolom\u00e4us dem unteren Weichselgebiet entspricht<\/p>\n<p><strong>200<\/strong><br \/>\nGoten sind bis zum Schwarzen Meer vorgesto\u00dfen, doch schon w\u00e4hrend der Wanderung trennen sie sich in West- und Ostgoten; Westgoten besiedeln den Raum zwischen Dnjestr und Dnjepr und Ostgoten das Gebiet vom Dnjepr bis hin zum Ural; weitere Goten besiedeln am Schwarzen Meer die Krim und werden seitdem Krimgoten genannt<\/p>\n<p><strong>ab 250<\/strong><br \/>\nunter K\u00f6nig Ermanarich ist das das bisher gr\u00f6\u00dfte Germanenreich, das je bestanden hat!<\/p>\n<p><strong>277<\/strong><br \/>\nder r\u00f6mische Kaiser Probus erk\u00e4mpft sich in Phrygien einen Sieg gegen die Goten<\/p>\n<p><strong>332<\/strong><br \/>\ndie Westgoten in Dakien verpflichten sich dem Kaiser Konstantin Hilfstruppen gegen Geldzahlungen und Handelsrechte zu stellen<\/p>\n<p><strong>348<\/strong><br \/>\neine christliche Gotengruppe unter Bischoff Wulfila, von dem die ber\u00fchmte gotische Bibel\u00fcbersetzung stammt, trennt sich von ihren heidnischen Br\u00fcdern und siedelt bei Nikopolis in M\u00f6sien bis ins 9.Jh.<\/p>\n<p><strong>375<\/strong><br \/>\nK\u00f6nig Ermanarich (Jormunrekr der nordischen Sage &amp; Ahnherr der Amaler) wird \u00fcber 100 Jahre alt, kann dadurch jedoch den einfallenden Hunnen nichts entgegensetzen. Er nimmt sich das Leben. Das Gotenreich zerf\u00e4llt. Die Ostgoten unterwerfen sich den Hunnen und nehmen an deren Herrschaft teil.<\/p>\n<p><strong>376<\/strong><br \/>\nDie Westgoten fliehen vor den Hunnen unter Fritigern nach Westen. Nur die Krimgoten \u00fcberdauerten noch jahrhundertelang bis sie im 15.Jh. unter t\u00fcrkische Herrschaft gerieten, doch noch im 17.\/18. Jh. gab es auf der Krim Menschen, die die gotische Sprache konnten.<\/p>\n<p><strong>512<\/strong><br \/>\nwandert der gotische Teilstamm der Heruler von der Krim wieder zur\u00fcck nach Norden bis J\u00fctland &#8211; das ist die weiteste R\u00fcckwanderung, die es unter germanischen St\u00e4mmen in der V\u00f6lkerwanderungszeit je gab.<\/p>\n<table style=\"width: 100%; border-collapse: collapse; border-style: none;\" border=\"1\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 50%; border-style: none;\"><span style=\"color: #333333;\"><span style=\"font-size: 16px;\">Die Westgoten<\/span><\/span><\/td>\n<td style=\"width: 50%; border-style: none;\"><span style=\"color: #333333;\"><span style=\"font-size: 16px;\">Die Ostgoten<\/span><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 50%; border-style: none;\"><\/td>\n<td style=\"width: 50%; border-style: none;\"><strong>375<\/strong><br \/>\ndie Ostgoten unterwerfen sich wie gesagt den Hunnen und ziehen von nun an mit ihnen gemeinsam pl\u00fcndernd durch die Lande.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 50%; border-style: none;\"><strong>378<\/strong><br \/>\nf\u00fcgt Fritigern mit seinen Westgoten gemeinsam mit Ostgoten, Alanen und Hunnen dem kaiserlichen Heer bei Hadrianopel eine vernichtende Niederlage zu.<\/td>\n<td style=\"width: 50%; border-style: none;\"><strong>378<\/strong><br \/>\neine Konf\u00f6deration aus Ostgoten, Alanen und Hunnen ziehen pl\u00fcndernd durch das r\u00f6mische Reich und f\u00fcgen gemeinsam mit den Westgoten des Fritigern dem kaiserlichen Heer bei Hadrianopel eine vernichtende Niederlage zu.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 50%; border-style: none;\"><\/td>\n<td style=\"width: 50%; border-style: none;\"><strong>380<\/strong><br \/>\nschlie\u00dft der r\u00f6mische Kaiser Gratian mit den Ostgoten einen Friedensvertrag und bel\u00e4\u00dft ihnen Land in Pannonien.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 50%; border-style: none;\"><strong>382<\/strong><br \/>\nbietet Kaiser Theodosius den Westgoten einen Foederaten-Vertrag, d.h. er ist ihr Kaiser, jedoch bleiben sie autonom unter eigenem Stammesf\u00fcrsten<\/td>\n<td style=\"width: 50%; border-style: none;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 50%; border-style: none;\"><strong>395<\/strong><br \/>\nAlarich, aus dem K\u00f6nigshaus der Balthen, besetzt mit seinem Volk den Balkan und Griechenland und gr\u00fcndet das erste gotische K\u00f6nigreich auf r\u00f6mischem Boden, was der Kaiser nat\u00fcrlich nicht anerkennt.<\/td>\n<td style=\"width: 50%; border-style: none;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 50%; border-style: none;\"><strong>400<\/strong><br \/>\nerfolgt die Anerkennung mit der Verleihung des Heermeisteramtes an K\u00f6nig Alarich.<\/td>\n<td style=\"width: 50%; border-style: none;\"><strong>ab 400<\/strong><br \/>\nDie Ostgoten sind mit den Hunnen freundschaftlich verbunden, sie nennen Attila &#8222;Godegisel&#8220; was &#8222;V\u00e4terchen&#8220; bedeutet.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 50%; border-style: none;\"><strong>401<\/strong><br \/>\nStilicho zwingt die Westgoten aus Griechenland heraus und Alarich beginnt einen Pl\u00fcnderungszug vom Balkan nach Italien<\/td>\n<td style=\"width: 50%; border-style: none;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 50%; border-style: none;\"><strong>409<\/strong><br \/>\ndie R\u00f6mer ermorden Stilicho und nun, wo Alarich&#8217;s \u00e4rgster Feind beseitigt ist, steht er pl\u00f6tzlich vor den Toren Roms. Er pl\u00fcndert 3 Tage lang Rom, zwingt den Senat den Stadtkommandanten Attalus als Gegenkaiser zu w\u00e4hlen, der zur gotischen &#8211; also arianischen- Konfession \u00fcbertreten mu\u00df und von Alarichs Heeresbischoff Sigishari getauft wird.<\/td>\n<td style=\"width: 50%; border-style: none;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 50%; border-style: none;\"><strong>410<\/strong><br \/>\nzieht Alarich nach S\u00fcden, um nach Afrika \u00fcberzusetzen. Doch noch in Italien stirbt er mit gerademal 34 Jahren und die gotischen Schiffe werden in einem Sturm zerst\u00f6rt. Die Westgoten wandern unter Alarichs Schwager und Nachfolger Athaulf wieder gen Norden.<\/td>\n<td style=\"width: 50%; border-style: none;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 50%; border-style: none;\"><strong>412<\/strong><br \/>\n\u00fcberschreiten die Westgoten die Pyren\u00e4en<\/td>\n<td style=\"width: 50%; border-style: none;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 50%; border-style: none;\"><strong>414<\/strong><br \/>\nheiratet Athaulf die Prinzessin Galla Placidia, die Tochter des Kaiser Theodosius d. Gro\u00dfen und zwar auf rein r\u00f6mische Sitte in Narbonne, um R\u00f6mer &amp; Germanen zu vers\u00f6hnen und die Prophezeihung Daniels zu erf\u00fcllen, die von einer Verbindung des &#8222;Herrschers im Osten mit dem K\u00f6nig aus dem Norden&#8220; spricht. Daf\u00fcr bekommen die Westgoten von den R\u00f6mern die Erlaubnis in Aquitanien und Nachbarprovinzen zu siedeln.<\/td>\n<td style=\"width: 50%; border-style: none;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 50%; border-style: none;\"><strong>415<\/strong><br \/>\nK\u00f6nig Athaulf wird von seinen Goten ermordet, die nicht mehr mitansehen konnten, wie er die Sitten &amp; Gebr\u00e4uche der V\u00e4ter mit F\u00fc\u00dfen trat. Diese Art des Ab- und Einsetzens von westgotischen K\u00f6nigen sollte von nun an zur Regel werden. Sein Nachfolger Wallia liefert Galla Placidia nach Byzanz aus, mit dem Zugest\u00e4ndnis, da\u00df die Westgoten von nun an die Herren des Landes \u00fcber Alanen, Sweben und Wandalen in Spanien sind. -&gt; damit vertreiben die Westgoten die Wandalen erst nach (W)Andalusien und dann nach Afrika.<br \/>\nWallia unternimmt einen erneuten Versuch von Tarifa aus nach Afrika \u00fcberzusetzen, doch scheitert auch dieser Versuch an einem Sturm. Also bleiben sie in Spanien. Wallias Enkel soll der ber\u00fchmte r\u00f6mische Heermeister Rikimer werden, der ganz nach seinem Belieben die r\u00f6mischen Kaiser ein- &amp; absetzen konnte.<\/td>\n<td style=\"width: 50%; border-style: none;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 50%; border-style: none;\"><strong>418-451<\/strong><br \/>\nherrscht K\u00f6nig Theoderich I., der das tolosanische Reich mit der Hauptstadt Tolosa gr\u00fcndet; er wurde von Aetius zum fr\u00fchzeitigen Kampf gegen die Hunnen auf den katalaunischen Feldern \u00fcberredet, wo er im Kampf fiel.<\/td>\n<td style=\"width: 50%; border-style: none;\"><strong>450<\/strong><br \/>\nGeburt Theoderichs, als Sohn des Ostgotenk\u00f6nigs Walamer<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 50%; border-style: none; vertical-align: top;\"><strong>451-453<\/strong><br \/>\nnoch auf dem Kampffeld wird sein junger Sohn Thorismund zum K\u00f6nig erhoben, der sofort mit seinen Goten Attila in seiner Wagenburg angreifen will, um dem geschlagenen hunnischen Heer den &#8222;Rest&#8220; zu geben. Aetius h\u00e4lt ihn davon ab, da er Attila noch nicht tot sehen wollte. Wenige Jahre sp\u00e4ter wird Thorismund von seinem Bruder ermordet, der wiederum vom n\u00e4chsten Bruder umgebracht wurde usw. bis&#8230;<\/td>\n<td style=\"width: 50%; border-style: none;\"><strong>453<\/strong><br \/>\nTod Attilas, die germanischen St\u00e4mme wollen sich von den Hunnen l\u00f6sen, als sich Attilas S\u00f6hne um die Germanen wie um Sklaven streiten. Die Ostgoten nehmen eine abwartende Stellung ein, da sie sich Attila und auch seinen S\u00f6hnen verbunden f\u00fchlen.<\/p>\n<p><strong>455<\/strong><br \/>\nSchlacht an der Nedao in Pannonien &#8211; die Gepiden revoltieren gemeinsam mit Rugier und anderen germanischen St\u00e4mmen gegen die Hunnen, die nur noch von Alanen, Herulern und Sweben unterst\u00fctzt werden. Die Ostgoten halten sich aus den K\u00e4mpfen heraus &amp; ziehen sich so den Ha\u00df beider Parteien zu.<\/p>\n<p><strong>458<\/strong><br \/>\nmu\u00df Walamer seinen Sohn als Geisel nach Byzanz schicken, dort genie\u00dft Theoderich die beste r\u00f6mische Ausbildung.<\/p>\n<p><strong>um 460<\/strong><br \/>\nSkiren greifen aus Rache, wegen der fehlenden gotischen Unterst\u00fctzung bei der Schlacht am Nedao, das Ostgotenreich an &amp; K\u00f6nig Walamer f\u00e4llt -&gt; daher Theoderichs Ha\u00df gegen den Skiren Odoaker<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 50%; border-style: none;\"><strong>466-484<\/strong><br \/>\nK\u00f6nig Eurarich erobert die Provence, Arles, Marseilles, die Auvergne und den ganzen Rest Spaniens.<\/td>\n<td style=\"width: 50%; border-style: none;\"><strong>468<\/strong><br \/>\nkehrt Theoderich aus Byzanz zur\u00fcck, schart 6000 Mann um sich &amp; \u00fcberf\u00e4llt und besiegt den Khan der Sarmaten, um sich so als junger Krieger zu beweisen<\/p>\n<p><strong>469<\/strong><br \/>\nSchlacht an der Bolia, doch der donaugermanische Bund aus Sweben, Sarmaten, Skiren, Gepiden und Rugiern unterliegt den Goten<\/p>\n<p><strong>470<\/strong><br \/>\nverlassen die Ostgoten ihre bisherige Heimat; Widimer zieht mit einer Gefolgschaft gen Italien und von dort zu den Westgoten; Theoderich zieht pl\u00fcndernd durch Mazedonien und Thessalien<\/p>\n<p><strong>471<\/strong><br \/>\nwird Theoderich der Gro\u00dfe zum Gotenk\u00f6nig<\/p>\n<p><strong>472<\/strong><br \/>\ngelangt Widimer mit seinen Ostgoten beim westgotischen K\u00f6nig Eurarich an und hilft ihm bei der Eroberung Tarragoniens<\/p>\n<p><strong>476<\/strong><br \/>\nwird der Skire Odoaker K\u00f6nig von Italien und Byzanz beginnt damit Theoderich zu beeinflussen Odoaker zu st\u00fcrzen.<\/p>\n<p><strong>483<\/strong><br \/>\nder byzantinische Kaiser Zeno versucht Theoderich durch hohe Zahlungen und \u00dcberlassung von L\u00e4ndereien in Uferdakien &amp; Niederm\u00f6sien dazuzubewegen, gen Italien zu ziehen und es f\u00fcr sie zur\u00fcckzuerobern<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 50%; border-style: none; vertical-align: top;\"><strong>484-507<\/strong><br \/>\nK\u00f6nig Alarich II. wartet vergeblich auf das ostgotische Heer seines Schwiegervaters Theoderich d. Gro\u00dfen und wird so vom Frankenk\u00f6nig Chlodwig geschlagen, die die Goten aus Gallien nun ganz nach Spanien vertreiben.<br \/>\nTheoderich d. Gro\u00dfe stellt die westgotischen Besitzt\u00fcmer f\u00fcr seinen Enkel Amalarich unter seinen Schutz.<\/td>\n<td style=\"width: 50%; border-style: none;\"><strong>488<\/strong><br \/>\nziehen alle 200 000 Goten gen Italien, k\u00e4mpfen sich durch Slawen und Gepiden<\/p>\n<p><strong>489-492<\/strong><br \/>\nstehen sie auf italienischem Boden, erobern Verona (das Bern der Diettrichsage) und Mailand; nach dreij\u00e4hriger Belagerung von Ravenna ergibt sich Odoaker<\/p>\n<p><strong>493<\/strong><br \/>\nbei einem Gastmahl t\u00f6tet Theoderich Odoaker, dessen Sohn &amp; alle Gefolgsleute und wird so K\u00f6nig der Goten UND Italiker Theoderichs Politik besteht aus einem System pers\u00f6nlicher und verwandschaftlicher Beziehungen: er heiratet die Schwester des Frankenk\u00f6nigs Chlodwig, seine T\u00f6chter heiraten die K\u00f6nige der Burgunder und Westgoten, seine Schwester den Wandalenk\u00f6nig und deren Tochter den K\u00f6nig der Th\u00fcringer; er galt als der weise Friedensk\u00f6nig.<\/p>\n<p><strong>507<\/strong><br \/>\nschickt Theoderich seinen Herzog Ibba gegen die Franken, die seinen westgotischen Schwiegersohn \u00fcberfallen &amp; get\u00f6tet hatten. Ibba schl\u00e4gt die Franken bei Arles und Carcassone und die zur\u00fcckeroberten Gebiete befinden sich von nun an in ostgotischer Hand. Theoderich stellt die Besitzungen f\u00fcr seinen westgotischen Enkel Amalarich unter seinen Schutz<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 50%; border-style: none; vertical-align: top;\"><strong>522-531<\/strong><br \/>\nAmalarich wird mit 24 Jahren K\u00f6nig der Westgoten und heiratet die Schwester des Merowingerk\u00f6nigs Childebert, die er aber gewaltsam zum Arianismus bekehren will. Childebert schl\u00e4gt daraufhin Amalarich bei Narbonne und verteilt die Sch\u00e4tze der Goten an die katholischen Kl\u00f6ster &#8211; so kam die ber\u00fchmte Wulfila-Bibel wohl nach Deutschland.<\/td>\n<td style=\"width: 50%; border-style: none;\"><strong>526<\/strong><br \/>\nstarb Theoderich und seine Tochter Amalaswintha \u00fcbernahm an Stelle ihres noch minderj\u00e4hrigen Sohnes Athalarich die Herrschaft<\/p>\n<p><strong>534<\/strong><br \/>\nwird Amalaswintha &#8211; ihr Sohn fiel schon vorher einem Giftanschlag zum Opfer &#8211; durch ihren Vetter Theodahad und dessen Frau umgebracht, der so zur Krone kommt.<\/p>\n<p><strong>536<\/strong><br \/>\nwird Theodahad von den Goten vertrieben und Witigis zum K\u00f6nig ausgerufen; Witigis tritt den Franken die Provence ab, damit sie ihm gegen den ostr\u00f6mischen Feldherrn Belisar beistehen, doch die Franken \u00fcberschritten den Po bei Pavia und t\u00f6teten die Goten bis Ravenna, dort wurden sie von Seuchen dahingerafft und traten wieder den R\u00fcckzug an.<\/p>\n<p><strong>537-538<\/strong><br \/>\nbelagern die Goten vergeblich Rom, wo sich Belisar verschanzt hatte<\/p>\n<p><strong>538<\/strong><br \/>\nwilligt Witigis ein abzudanken, wenn Belisar zum K\u00f6nig der Ostgoten gekr\u00f6nt wird; der ostr\u00f6mische Kaiser Justinian ist davon nicht begeistert, ruft Belisar zur\u00fcck nach Byzanz, wo auch Witigis sp\u00e4ter stirbt.<\/p>\n<p><strong>541<\/strong><br \/>\nwird Totila zum Gotenk\u00f6nig ausgerufen und beginnt einen 12j\u00e4hrigen Krieg mit Byzanz; er schafft sich eine Kriegsflotte, mit der er Sizilien und das Mittelmeer erobert; er kn\u00fcpft diplomatische Beziehungen mit den Persern, um so Byzanz in einen Zweifrontenkrieg zu halten.<\/p>\n<p><strong>546<\/strong><br \/>\nschafft Kaiser Justinian doch einen Waffenstillstand mit den Persern und kann so seinen 2.Heerf\u00fchrer Narses nach Italien entsenden. Narses kam \u00fcber den Balkan mit einem gigantischen Heer aus Hunnen, Slawen, Langobarden und anderen germanischen S\u00f6ldnern und fiel von Norden her in Italien ein.<\/p>\n<p><strong>552<\/strong><br \/>\nverlor Totila die Entscheidungsschlacht gegen Narses bei Perugia und starb in Caprae, daraufhin wurde der schwarze Teja zum letzten Gotenk\u00f6nig ausgerufen.<br \/>\nEr f\u00fchrte die Reste seines Volkes gen S\u00fcden, der Norden war ja von Narses besetzt; am Vesuv gab es dann die letzte Schlacht, wo nach monatelanger Belagerung und heldenm\u00fctigem Kampf, wie von Prokop, dem Schreiber der Gotenkriege berichtet, der Gotenk\u00f6nig Teja durch einen Speer fiel. Narses gew\u00e4hrte den letzten 1000 Goten unter F\u00fchrung eines Indulf freien Abzug nach Pavia.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 50%; border-style: none;\"><strong>567-586<\/strong><br \/>\nLeovigild ist der letzte arianische K\u00f6nig der Westgoten. Er unterwirft die Sweben in Galicien, vertreibt die Byzantiner aus den spanischen St\u00fctzpunkten und erlaubt die Ehe zwischen Goten &amp; R\u00f6merinnen.<\/td>\n<td style=\"width: 50%; border-style: none;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 50%; border-style: none;\"><strong>586-601<\/strong><br \/>\nRekkared I. tritt 589 zum katholischen Glauben \u00fcber und beraubt Byzanz so von dem Vorwand, Spanien von den ketzerischen Arianern befreien zu m\u00fcssen; alle arianischen Bisch\u00f6fe konvertieren ebenfalls.<\/td>\n<td style=\"width: 50%; border-style: none;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 50%; border-style: none;\"><strong>633<\/strong><br \/>\nwird das Erbk\u00f6nigtum vom Wahlk\u00f6nigtum ersetzt &#8211; Adel &amp; Kirche teilen sich nun die Macht.<\/td>\n<td style=\"width: 50%; border-style: none;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 50%; border-style: none;\"><strong>711<\/strong><br \/>\nvernichtet der Maure Tarik in einem Blitzkrieg das Westgotenreich, wo auch der letzte K\u00f6nig Roderich f\u00e4llt. Die Westgoten werden von den Arabern in das s\u00fcdliche Pyren\u00e4engebiet vertrieben, wie man aus der Region Katalonien erkennen kann: Katalanen = Got-Alanen; die Alanen waren als die gotischen Nachbarn an der Don mitgezogen nach Spanien. Wieso kommt mir bei dieser Begebenheit dieser schwarz\/wei\u00df Abenteuerschinken \u00fcber El Cid in den Sinn?!<\/td>\n<td style=\"width: 50%; border-style: none;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 50%; border-style: none; text-align: center;\" colspan=\"2\">&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Gebt Raum, ihr V\u00f6lker, unserm Schritt:<br \/>\nWir sind die letzten Goten!<br \/>\nWir tragen keine Krone mit &#8211;<br \/>\nWir tragen einen Toten.&#8220;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/shop.mittgard.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/goten.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-5635\" src=\"http:\/\/shop.mittgard.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/goten-300x192.gif\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"192\" srcset=\"https:\/\/shop.mittgard.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/goten-300x192.gif 300w, https:\/\/shop.mittgard.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/goten-350x224.gif 350w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Die Z\u00fcge der Goten<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Goten Den gotischen Stammessagen nach zu urteilen, stammt dieses ostgermanische Volk aus Skandinavien. Noch heute hei\u00dft das s\u00fcdliche Schweden &#8222;G\u00f6tarike&#8220; und die Schweden sind stolz darauf, mit den Goten verwandt zu sein. Die alten Chronisten Ptolom\u00e4us und Jordanes nennen diese Goten Gauten. Sie wanderten wohl zum Beginn der Zeitrechnung langsam nach S\u00fcden \u00fcber die &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/shop.mittgard.de\/?page_id=5631\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eDie Goten\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":143,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-5631","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/shop.mittgard.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/5631","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/shop.mittgard.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/shop.mittgard.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/shop.mittgard.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/shop.mittgard.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5631"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/shop.mittgard.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/5631\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5636,"href":"https:\/\/shop.mittgard.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/5631\/revisions\/5636"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/shop.mittgard.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/143"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/shop.mittgard.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5631"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}