{"id":5637,"date":"2018-11-18T12:33:34","date_gmt":"2018-11-18T11:33:34","guid":{"rendered":"http:\/\/shop.mittgard.de\/?page_id=5637"},"modified":"2018-11-18T12:33:34","modified_gmt":"2018-11-18T11:33:34","slug":"die-franken","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/shop.mittgard.de\/?page_id=5637","title":{"rendered":"Die Franken"},"content":{"rendered":"<h1 style=\"text-align: center;\">Franken<\/h1>\n<p>Die Franken waren nicht wirklich ein germanischer Stamm sondern eher ein B\u00fcndniss verschiedener St\u00e4mme. Tacitus war der Erste, der von den an der Rheinm\u00fcndung siedelnden St\u00e4mmen der Franken berichtete. Fr\u00e4nkische St\u00e4mmme waren zum Beispiel: die Chauken, die Brukterer, die Bataver, die Salier, die Tubanten, die Sigamber und andere. Der Name &#8222;Franke&#8220; hei\u00dft wahrscheinlich soviel wie &#8222;freier\/frecher\/mutiger Mann&#8220;, was auch heute noch in der Redewendung &#8222;frank und frei&#8220; weiterlebt. Wie soviele andere betraten auch die Franken zur Zeit der V\u00f6lkerwanderung die B\u00fchne der Geschichte.<\/p>\n<p><strong>69 n.0<\/strong><br \/>\nBataveraufstand gegen die R\u00f6mer, gemeinsam mit den St\u00e4mmen der Friesen, Brukterer und den Kanninefaten welche von Julius Civilis und der Seherin Veleda angef\u00fchrt wurden. Der Aufstand wurde unter F\u00fchrung des R\u00f6mers Petilius Cerialis vernichtend niedergeschlagen. Die Seherin wurde gefangen und nach Rom gebracht. Die Bataver wurde &#8222;verwelscht&#8220;.<\/p>\n<p><strong>256<\/strong><br \/>\n\u00dcberschreitung des Limes und Einfall nach Gallien<\/p>\n<p><strong>257<\/strong><br \/>\nEinfall fr\u00e4nkischer Truppen in Spanien und Marokko Zerst\u00f6rung der r\u00f6mischen Provinzhauptstadt von Germania (Inferior &#8211; K\u00f6ln)<\/p>\n<p><strong>250-360<\/strong><br \/>\nAusbreitung des fr\u00e4nkischen Herrschaftsgebietes \u00fcber die Rheinm\u00fcndung bis Xanten, K\u00f6ln, Bonn und Andernach<\/p>\n<p><strong>um 400<\/strong><br \/>\nBesetzung des Gebietes der heutigen Niederlande<\/p>\n<p><strong>um 440<\/strong><br \/>\nBesetzung des Gebietes des heutigen Belgien<\/p>\n<p><strong>455<\/strong><br \/>\nVorsto\u00df bis ins Moselgebiet unter Merowech von den Merowingern<\/p>\n<p><strong>486<\/strong><br \/>\nDer Merowinger Chlodowech erobert im Alter von 20 Jahren Tornay er besiegt den r\u00f6mischen Statthalter Galliens Syagrius und verlegt seinen Herrschaftssitz in dessen fr\u00fchere Residenz Soissons<\/p>\n<p><strong>um 490<\/strong><br \/>\nHeirat mit der katholischen Burgunderprinzessin Hrothehilde<\/p>\n<p><strong>496<\/strong><br \/>\nSieg Chlodowechs \u00fcber die Alemanen, der knappe Ausgang bewog in dazu sich taufen zu lassen<\/p>\n<p><strong>498<\/strong><br \/>\nTaufe Chlodowechs I durch Remigius von Reims in Tours mit der geschichtstr\u00e4chtigen Formel: &#8222;Beuge dein Haupt, stolzer Sigamber, bete an was du verbrannt hast und verbrenne was du angebetet hast!&#8220; Damit schlo\u00df die heilige Kirche zu Rom mit den Merowingern ein B\u00fcndniss ,da\u00df sie das r\u00f6mische Reich unter ihrer Herrschaft wieder einen soll. Unter der heiligen r\u00f6mischen Kirche nat\u00fcrlich. Mit Chlodowech lie\u00df sich ein Gro\u00dfteil seines Heeres taufen, damit tritt er in Konkurrenz mit seinem gotischen Schwager Theoderich den Gro\u00dfen, der aber durch seinen Arianismus der Kirche ein Dorn im Auge ist.<\/p>\n<p><strong>495-500<\/strong><br \/>\nSturz und Ermordung der anderen fr\u00e4nkischen Teilk\u00f6nige und Einigung aller fr\u00e4nkischen St\u00e4mme<\/p>\n<p><strong>500<\/strong><br \/>\nSieg \u00fcber die Burgunder bei Dijon<\/p>\n<p><strong>506<\/strong><br \/>\nSieg \u00fcber die Alemanen bei Tolbiac<\/p>\n<p><strong>507<\/strong><br \/>\nSieg \u00fcber die Westgoten bei Vouill\u00e9 mit Hilfe der Burgunder und Eroberung Aquitaniens Alarich II flieht mit seinen Westgoten nach Spanien<\/p>\n<p><strong>508<\/strong><br \/>\nParis wird Hauptstadt des Merowingerreiches<\/p>\n<p><strong>511<\/strong><br \/>\nDer Sage nach wurde Chlodowech von seiner heidnisch gebliebenen Mutter vergiftet. Das Frankenreich wird unter seinen vier S\u00f6hnen, Theuderich (Hugdieterich der dt. Sage), Chlodomer, Childebert und Chlothar aufgeteilt. Die neuen Hauptst\u00e4dte sind dann Reims, Orleans, Paris und Soissons. Die S\u00f6hne setzten die Eroberungsfeldz\u00fcge ihres Vaters fort, bekriegten sich aber auch untereinander. Haupts\u00e4chlich entstehen zwei neue Herrschaftsgebiete: Austrien umfasst die alten fr\u00e4nkischen Territorien, Neustrien sind die durch Chlodowech neu hinzugewonnenen Gebiete.<\/p>\n<p><strong>531<\/strong><br \/>\nEroberung Th\u00fcringens mit Hilfe der Sachsen durch Theuderich<\/p>\n<p><strong>532-34<\/strong><br \/>\nerneute Unterwerfung Burgunds und Aufteilung unter Childebert und Chlotar<\/p>\n<p><strong>533<\/strong><br \/>\nTheuderich und Chlotar teilen sich die Provence und Rest- Alemanien<\/p>\n<p><strong>539<\/strong><br \/>\nBayern ger\u00e4t in fr\u00e4nkische Abh\u00e4ngigkeit durch Theudebert<\/p>\n<p><strong>540-50<\/strong><br \/>\nTheudebert heiratet eine langobardische K\u00f6nigstochter; er besetzt das norditalienische Teilst\u00fcck des zusammenbrechenden Gotenreiches und unternimmt einen Kriegszug auf dem Balkan. Er nennt sich jetzt Augustus. Letztendlich scheitert er und sein Sohn Theudebald mu\u00df bald darauf Norditalien wieder r\u00e4umen.<\/p>\n<p><strong>558-61<\/strong><br \/>\nChlotar I der letzte \u00dcberlebende, der vier Br\u00fcder, eint das Frankenreich wieder unter sich, es wird nach seinem Tode allerdings wieder unter dessen 4 S\u00f6hnen aufgeteilt.<\/p>\n<p><strong>565<\/strong><br \/>\nSieg Sigiberts \u00fcber die D\u00e4nen und Sachsen; sein j\u00fcngster Bruder Chilperich, K\u00f6nig von Neustrien, will sich seines Reiches bem\u00e4chtigen, wird jedoch vom austrischen Adel unter F\u00fchrung der Hausmeier zur\u00fcckgeschlagen, die Sigiberts 5-j\u00e4hrigen Sohn (Chlothar II ?) zum K\u00f6nig ausrufen.<\/p>\n<p><strong>567<\/strong><br \/>\nTod Chariberts, Sohn des Chlotar I, sein Reich (Aquitanien), wird unter seinen drei Br\u00fcdern geteilt.<\/p>\n<p><strong>568<\/strong><br \/>\nLangobarden fallen immer wieder in Burgund ein, werden jedoch immer zur\u00fcckgeschlagen.<\/p>\n<p><strong>575<\/strong><br \/>\nErmordung Sigiberts, Sohn Chlotars I, K\u00f6nig von Austrien und Siegfried der Nibelungensage. Seine gotische Frau Brunhild ist identisch mit der Brunhilde der Sage.<\/p>\n<p><strong>584<\/strong><br \/>\nB\u00fcndniss zwischen Kaiser, Papst und den Franken gegen die Langobarden<\/p>\n<p><strong>560-590<\/strong><br \/>\nGuntram von Burgund (Gunter der Nibelungensage) bek\u00e4mpft mit seiner Frau Fredegunde (Kriemhild der Nibelungensage) ihre Schw\u00e4gerin Brunhilde.<\/p>\n<p><strong>bis 590<\/strong><br \/>\nNach dem Tod von Guntram von Burgund tritt Childebert die Nachfolge seines Onkels an, nach dessen Tod ergreift der Hausmeier Wamacher die Macht. Burgund hat seitdem keinen K\u00f6nig mehr.<\/p>\n<p><strong>613-29<\/strong><br \/>\nChlothar II eint das Frankenreich unter sich<\/p>\n<p><strong>626<\/strong><br \/>\nTod des Hausmeiers Wamacher. Chlothar II setzt keinen weiteren Hausmeier mehr in Burgund ein; der burgundische Hochadel baut seine Macht weiter aus.<\/p>\n<p><strong>629-39<\/strong><br \/>\nDagobert I versucht den neuen Adel zu schw\u00e4chen, indem er Bayern und Th\u00fcringen unterst\u00fctzt. Karolingische Hausmeier regieren das austrische Frankreich.<\/p>\n<p><strong>656<\/strong><br \/>\nTod Sigiberts des III und Entf\u00fchrung seines 5-j\u00e4hrigen Sohnes Dagobert II durch den Hausmeier Grimwald, der damit seinen Sohn auf den Thron bringt.<\/p>\n<p><strong>bis 670<\/strong><br \/>\nDagobert II w\u00e4chst in irischer Verbannung im Kloster auf und heiratet die keltische Prinzessin Mechthild.<\/p>\n<p><strong>671<\/strong><br \/>\nNach dem Tod seiner Frau heiratet er Gisela, Gr\u00e4fin von Raz\u00e8s und Enkelin des K\u00f6nigs der Westgoten.<\/p>\n<p><strong>674<\/strong><br \/>\nDagobert II erobert sein K\u00f6nigreich Austrien zur\u00fcck und besteigt den Thron.<\/p>\n<p><strong>679<\/strong><br \/>\nDagobert wird w\u00e4hrend einer Jagd von einem gedungenem M\u00f6rder (angeblich sein eigener Patensohn) hinterr\u00fccks mit einer Lanze erstochen, anschlie\u00dfend wurden alle Mitglieder der K\u00f6nigsfamilie ermordet (Nibelungenlied???); damit war die Hauptlinie der Merowinger erloschen.<\/p>\n<p><strong>679-714<\/strong><br \/>\nHausmeier Pippin II regiert das ganze Frankenreich, in Alemannien und Bayern k\u00f6nnen sich noch Merowinger halten.<\/p>\n<p><strong>687<\/strong><br \/>\nPippin II schl\u00e4gt bei Schlacht von Tertry Neustrien. Franken wird nun von den Karolingern von Metz aus regiert; die goto-r\u00f6mischen Gebiete verlieren an Bedeutung. Mit Hilfe von Klostergr\u00fcndungen in Austrien und irischer Missionare verfolgen die Karolinger die Bekehrung von Sachsen und Friesen, um so ihre Machtstellung nach Norden und Osten auszudehnen.<\/p>\n<p><strong>710<\/strong><br \/>\nDie karolingischen Hausmeier erlangen den Mantel des heiligen Martin von Tours und damit das Patronatsrecht \u00fcber die Kirche (d.h. \u00c4mtervergabe f\u00fcr geleistete Dienste).<\/p>\n<p><strong>714<\/strong><br \/>\nTod von Pippin II, sein Sohn Karl Martell, der Hammer, muss sich das Hausmeieramt erst gegen dessen Witwe Plektrudis und die Neustrier erk\u00e4mpfen.<\/p>\n<p><strong>um 720<\/strong><br \/>\nK\u00e4mpfe gegen Friesen und Sachsen um den fr\u00e4nkischen Einfluss in den n\u00f6rdlichen Gebieten wieder herzustellen.<\/p>\n<p><strong>725<\/strong><br \/>\nArabische Einf\u00e4lle bis nach Autun in Burgund; Odo Herzog von Aquitanien ersucht Karl Martell um Hilfe.<\/p>\n<p><strong>732<\/strong><br \/>\nKarl Martell schl\u00e4gt die Araber bei Poitiers und gewinnt so europ\u00e4ische Anerkennung.<\/p>\n<p><strong>735<\/strong><br \/>\nTod Odo`s; Karl Martell nimmt dessen Stellung als Herzog von Aquitanien ein, Burgund und die Provence \u00f6ffnen sich ebenfalls.<\/p>\n<p><strong>737<\/strong><br \/>\nTod des Merowingerk\u00f6nigs Thierry IV von Neustrien, Karl Martell \u00fcbernimmt auch dessen Platz und eint so das Frankenreich.<\/p>\n<p><strong>741<\/strong><br \/>\nNach dem Tod Karl Martells haben dessen S\u00f6hne Karlman und Pippin III dennoch gegen Aufst\u00e4nde in Aquitanien, Alemannien und Bayern zu k\u00e4mpfen. Um die Aufst\u00e4ndigen zu beruhigen, ernennen sie einen Schattenk\u00f6nig aus der merowingischen Dynastie, Childerisch III. Karlman zieht sich ins kl\u00f6sterliche Leben zur\u00fcck.<\/p>\n<p><strong>751<\/strong><br \/>\nErbittet Pippin III den Papst um die Erm\u00e4chtigung Childerich III wieder abzusetzen; daraufhin wird er von einer Reichsversammlung zum K\u00f6nig erhoben und vom p\u00e4pstlichen Legaten Bonifatius gesalbt.<\/p>\n<p><strong>754<\/strong><br \/>\nErbittet Papst Stephan II Schutz in Italien und salbt daf\u00fcr Pippin III und dessen beide S\u00f6hne Karl und Karlman; um so zu bekr\u00e4ftigen das Gott die karolingische Sippe zu K\u00f6nigen der Franken bestimmt habe.<\/p>\n<p><strong>745-746<\/strong><br \/>\nFeldzug gegen den langobardischen Aistulf; man zwang ihn die Statthalterschaft von Ravena und die kaiserliche Provinz Pentapolis aufzugeben, die Pippin dem Papst zur Vergr\u00f6\u00dferung des Kirchenstaates schenkte.<\/p>\n<p><strong>759<\/strong><br \/>\nPippin erobert Narbonne in Septimanien, ernennt sich selbst zum Schutzherren der Goten.<\/p>\n<p><strong>760-68<\/strong><br \/>\nPippin erobert Aquitaniens<\/p>\n<p><strong>768<\/strong><br \/>\nPippin III stirbt und das vereinigte Frankenreich wird unter seinen S\u00f6hnen Karlman und Karl erneut geteilt.<\/p>\n<p><strong>771<\/strong><br \/>\nTod Karlman`s und Karl wird alleiniger Regent und beginnt damit sich seinen Namen, &#8222;der Gro\u00dfe&#8220; zu verdienen.<\/p>\n<p><strong>772<\/strong><br \/>\nFeldzug gegen die Sachsen und Einnahme der Eresburg, Pl\u00fcnderung des heiligen Haines der Sachsen, Vernichtung der Irminsul irgendwo zwischen Merseburg und Weser &#8211; damit wird der Feldzug zu einem Religionskrieg zwischen Christen und Heiden.<\/p>\n<p><strong>773<\/strong><br \/>\nErneuter Feldzug gegen die Langobarden und Annektierung des gesamten Langobardenreiches.<\/p>\n<p><strong>775<\/strong><br \/>\nKriegsrat in Laon beschlie\u00dft Christianisierung der Sachsen oder deren Ausrottung.<\/p>\n<p><strong>776<\/strong><br \/>\nEinberufung einer Reichsversammlung in Paderborn, der s\u00e4chsische Adlige Widukind bleibt dieser fern und f\u00fchrt so den s\u00e4chsischen Widerstand im Untergrund fort.<\/p>\n<p><strong>778<\/strong><br \/>\nKampf Karl`s des Gro\u00dfen am Ebro in Spanien gegen die Araber. Eingliederung des Gebietes zwischen den Pyren\u00e4en und Ebro als spanische Mark ins Frankenreich. Das nutzen die Sachsen f\u00fcr einen erneuten Aufstand; vom Rhein bis nach Koblenz gehen alle fr\u00e4nkischen Kirchen, Kl\u00f6ster und D\u00f6rfer in Flammen auf.<\/p>\n<p><strong>779<\/strong><br \/>\nKarl der Gro\u00dfe schl\u00e4gt die Sachsen erneut nieder; Widukind kann zu den D\u00e4nen fliehen.<\/p>\n<p><strong>780<\/strong><br \/>\nErneute Reichsversammlung an den Lippequellen, Bekanntgabe des fr\u00e4nkischen Besatzungsrechts. Karl`s S\u00f6hne Pippin und Ludwig werden zu K\u00f6nigen der Langobarden und Aquitanien gesalbt.<\/p>\n<p><strong>781<\/strong><br \/>\nDaraufhin kehrt Widukind vom D\u00e4nenk\u00f6nig zur\u00fcck und vereint erneut die Sachsenst\u00e4mme zu einem Aufstand, der allerdings ein weiteres Mal niedergeschlagen wird, Widukind flieht.<\/p>\n<p><strong>782<\/strong><br \/>\nReichsversammlung in Verden an der Aller, wo Karl der Gro\u00dfe, da Widukind nicht ausgeliefert wird, 4500 Sachsen erschlagen l\u00e4\u00dft.<\/p>\n<p><strong>785<\/strong><br \/>\nWidukind ergibt sich und l\u00e4\u00dft sich taufen, um sein Volk vor der Vernichtung zu bewahren.<\/p>\n<p><strong>bis 804<\/strong><br \/>\nVeranstaltet Karl der Gro\u00dfe eine regelrechte Razzia nach den Heiden. Sachsen werden nach Franken zwangsumgesiedelt und Franken besiedeln Sachsen, der Widerstand wird immer geringer und als Sachsen und Franken ein Volk sind hat Karl der Gro\u00dfe gewonnen.<\/p>\n<p><strong>788<\/strong><br \/>\nBayern verliert seine scheinbare Unabh\u00e4ngigkeit und wird den Franken angegliedert.<\/p>\n<p><strong>796<\/strong><br \/>\nVernichtung der Awaren und Inbesitznahme der Gebiete. Karl der Gro\u00dfe macht sich so zum Schutzherren der benachbarten Slawen und errichtet an seiner neuen Grenze von Friaul im S\u00fcden bis an die d\u00e4nische Grenze zahlreich Markgrafschaften.<\/p>\n<p><strong>800<\/strong><br \/>\nKaiserkr\u00f6nung Karl`s des Gro\u00dfen durch Papst Leo III, damit bekam er auch die f\u00f6rmliche Oberhoheit \u00fcber den Kirchenstaat. Damit brach die r\u00f6mische Kirche erneut den Vertrag, den sie mit den Merowingern zu Chlodowechs Taufe getroffen hatte.<\/p>\n<p><strong>814<\/strong><br \/>\nTod Karl`s des Gro\u00dfen, sein einzig \u00dcberlebender, Sohn Ludwig der Fromme folgt ihm auf den Kaiserthron.<\/p>\n<p><strong>843<\/strong><br \/>\nTod Ludwigs, das Frankenreich wird unter seinen drei S\u00f6hnen, Lothar, Karl, Ludwig, aufgeteilt. Gewerbe, Handel und st\u00e4dtisches Leben bleiben trotz der vielen Reformen durch Karl den Gro\u00dfen r\u00fcckst\u00e4ndig, doch die bl\u00fchende Landwirtschaft und der Reichtum der Kirche lockt die Wikinger an.<\/p>\n<p><strong>852<\/strong><br \/>\nDer westfr\u00e4nkische K\u00f6nig Karl der Kahle sichert seine Anspr\u00fcche an Austrien, er ernennt seinen Sohn Karl zum K\u00f6nig von Austrien und seinen anderen Sohn, Ludwig den Stammler, zum K\u00f6nig von Neustrien; seine anderen beiden S\u00f6hne werden \u00c4bte, um das Land nicht noch mehr zu zersplittern.<\/p>\n<p><strong>855<\/strong><br \/>\nTod Lothars und Aufteilung seines fr\u00e4nkischen Mittelreiches unter seine drei S\u00f6hne.<\/p>\n<p><strong>865<\/strong><br \/>\nTod Ludwigs des Deutschen und Aufteilung seines Ostfrankenreiches unter seine drei S\u00f6hne.<\/p>\n<p><strong>875<\/strong><br \/>\nKarl der Kahle wird in Rom zum Kaiser gekr\u00f6nt.<\/p>\n<p><strong>877<\/strong><br \/>\nAufstand des fr\u00e4nkischen Hochadels; Tod Karl`s des Kahlen, sein Sohn Ludwig II erbt alle L\u00e4ndereien seines Vaters, stirbt aber bereits zwei Jahre sp\u00e4ter.<\/p>\n<p><strong>882<\/strong><br \/>\nKarl der Dicke, Sohn Ludwig`s des Deutschen, vereinigt wieder das Ostfrankenreich, da er als einziger Erbe \u00fcbrig bleibt.<\/p>\n<p><strong>888<\/strong><br \/>\nErnennung Odo`s, Graf von Paris, zum K\u00f6nig des Westfrankenreiches, da er sich durch die Verteidigung von Paris gegen die Wikinger hohe Verdienste errungen hat.<\/p>\n<p><strong>898<\/strong><br \/>\nTod Odo`s, Karl der Einf\u00e4ltige, Sohn Ludwig`s des Stammlers, \u00fcbernimmt die Regentschaft des Westfrankenreiches.<\/p>\n<p><strong>922<\/strong><br \/>\nNach dessen Tod \u00fcbernimmt wieder ein Kapetinger aus Odo`s Familie das K\u00f6nigtum Frankreich, das von da an nie wieder von einem Karolinger regiert wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Das Frankenreich war auseinandergebrochen.<br \/>\nDer Westen wurde zu Frankreich und der Osten zu Deutschland.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: 10pt;\">Die Merowinger und ihre K\u00f6nigreiche<\/span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5638\" src=\"http:\/\/shop.mittgard.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/franken.gif\" alt=\"\" width=\"348\" height=\"340\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: 10pt;\">Vom Frankenreich zum Frankenland<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5639\" src=\"http:\/\/shop.mittgard.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/frankenreich.gif\" alt=\"\" width=\"538\" height=\"356\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"font-size: 8pt;\">Quellen:<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 8pt;\">&#8222;Der Heilige Gral und seine Erben&#8220; von Lincoln, Baigent, Leigh<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 8pt;\">&#8222;Die deutschen St\u00e4mme&#8220; von Oberm\u00fcller<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 8pt;\">&#8222;Bildatlas der Weltkulturen im Mittelalter&#8220; von Matthew<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 8pt;\">&#8222;Die Germanen&#8220; von D\u00f6bler<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Franken Die Franken waren nicht wirklich ein germanischer Stamm sondern eher ein B\u00fcndniss verschiedener St\u00e4mme. 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Der Name &#8222;Franke&#8220; hei\u00dft wahrscheinlich soviel &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/shop.mittgard.de\/?page_id=5637\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eDie Franken\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":143,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-5637","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/shop.mittgard.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/5637","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/shop.mittgard.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/shop.mittgard.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/shop.mittgard.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/shop.mittgard.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5637"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/shop.mittgard.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/5637\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5640,"href":"https:\/\/shop.mittgard.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/5637\/revisions\/5640"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/shop.mittgard.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/143"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/shop.mittgard.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5637"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}