{"id":6605,"date":"2019-01-11T17:47:23","date_gmt":"2019-01-11T16:47:23","guid":{"rendered":"http:\/\/shop.mittgard.de\/?page_id=6605"},"modified":"2019-01-11T17:47:23","modified_gmt":"2019-01-11T16:47:23","slug":"die-greifensteine-im-erzgebirge","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/shop.mittgard.de\/?page_id=6605","title":{"rendered":"Die Greifensteine im Erzgebirge"},"content":{"rendered":"<h1>Die Greifensteine im Erzgebirge<\/h1>\n<h2>Greifensteine<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-6606\" src=\"http:\/\/shop.mittgard.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/1-1-1.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"289\" \/>Unter den &#8222;Greifensteine&#8220; sind im Allgemeinen die sieben freistehenden 20 bis 30 Meter hohen Felsen bekannt, die allerdings nur das Zentrum eines rund 280 Hektar gro\u00dfen Landschaftsschutzgebietes bilden.<br \/>\nDie Greifensteine liegen bei Ehrenfriedersdorf, einem Ort der Ende des 12. Jahrhunderts im Zuge der b\u00e4uerlichen Besiedlung des Erzgebirges als Waldhufendorf angelegt wurde und in dem schon vor sehr langer Zeit mit dem Bergbau begonnen wurde, wie es im Erzgebirge eben so der Fall war.<br \/>\nDie bizarre Felsformation der Greifensteine, inmitten des Waldes, die aus Granit besteht, f\u00fcr welches die plattige Verwitterungsform typisch ist, ist das \u00dcberbleibsel eine Hochgebirges. Das Granit ist bereits \u00fcber 320 Millionen Jahre alt. Die gigantische Gesteinsmasse des ehemaligen Hochgebirges schmolz, als sehr hohe Temperaturen und Dr\u00fccke im Erdinneren zu wirken begannen. Als Folge dieser Natureinfl\u00fcsse drang die Gesteinsschmelze nach oben, blieb aber schlie\u00dflich in einer Tiefe von 10 Kilometern unter der damaligen Erdoberfl\u00e4che stecken und erstarrte zu einem harten Granitstock. Bis heute ist nur die oberste Spitze dieses Granitstockes freigelegt.<\/p>\n<h2>\n&#8230; Sagen der Gegend<\/h2>\n<p>\u00dcber ein etwa mannshohes Loch, welches man am Fu\u00dfe eines Felsens erkennen kann wird berichtet, dass einst eine Magd da hinuntergestiegen sei, um einer anderen Magd zu Hilfe zu eilen. Die beiden hatten sich ausgemacht, dass die eine Magd der anderen hilft, sobald diese nach ihr ruft. Als sie schlie\u00dflich gerufen wurde und hinunterging, soll sie einen gro\u00dfen Goldschatz erblickt haben, der von einer Art H\u00f6llenhund bewacht wurde. Sie f\u00fcllte sodann schnell ihre Sch\u00fcrze mit Gold, doch als sie die H\u00f6hle verlassen wollte, verengte sich der Eingang und der Hund fiel \u00fcber die Magd her. Deshalb blieb ihr keine andere M\u00f6glichkeit, als das Gold zur\u00fcckzulassen. Zwar konnte sie noch aus der H\u00f6hle fliehen, doch starb sie wenige Tage sp\u00e4ter an ihren \u00c4ngsten.<\/p>\n<p>Ein anderes mal soll einem bettelarmen Hauer in einer Silvesternacht der Berggeist dort erschienen sein. Er berichtete dem Hauer, seine Frau habe soeben drei S\u00f6hne zur Welt gebracht, und er w\u00fcrde so gern die Patenschaft \u00fcbernehmen. Als der Berggeist zur Taufe erschien, war er in Hauerkleidung geh\u00fcllt und beschenkte den Vater mit einem Eisen und einem Schlegel. Die Werkzeuge gew\u00e4hrten ihrem Besitzer fortan immer einen reichen Lohn und machten aus dem bettelarmen Hauer einen wohlhabenden Mann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Greifensteine im Erzgebirge Greifensteine Unter den &#8222;Greifensteine&#8220; sind im Allgemeinen die sieben freistehenden 20 bis 30 Meter hohen Felsen bekannt, die allerdings nur das Zentrum eines rund 280 Hektar gro\u00dfen Landschaftsschutzgebietes bilden. 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