{"id":7035,"date":"2019-01-27T12:32:45","date_gmt":"2019-01-27T11:32:45","guid":{"rendered":"http:\/\/shop.mittgard.de\/?page_id=7035"},"modified":"2019-01-27T12:32:45","modified_gmt":"2019-01-27T11:32:45","slug":"20-tage-im-13-jahrhundert","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/shop.mittgard.de\/?page_id=7035","title":{"rendered":"20 Tage im 13. Jahrhundert"},"content":{"rendered":"<h1>20 Tage im 13. Jahrhundert<\/h1>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was treibt eine Stadtr\u00e4tin und sonst freie Fotografin nebst einem Mediengestalter dazu, in ihrem Urlaub knapp drei Wochen ihre Tage damit zu verbringen, bei 30\u00b0 C im Schatten (so der zu finden w\u00e4re) Lehm zu stampfen und danach mit diesem diverse Hausw\u00e4nde zu verkleistern? Und zwischendurch statt einer Reinigung unter der Dusche ein paar Z\u00fcge schwimmen in der nahen Zschopau. Trinkwasser gibt es &#8211; querfeldein betrachtet &#8211; etwa 400 Meter diagonal hangabw\u00e4rts an einer Quelle im Wald. F\u00fcr die t\u00e4gliche Notdurft finden sich 1 x 1 Meter Holzbau, auch Herzh\u00e4uschen genannt, welches selbst bei Neumond und dichtem Nebel so etwas wie ein Riechturm f\u00fcr die Nasen aller Bed\u00fcrftigen die mehr oder weniger dringend notwendig gewordene Richtung weist.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-7036 size-full\" src=\"http:\/\/shop.mittgard.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/trepp1.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"150\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber der Reihe nach. Es begann mit dem Heerbann 2002 auf dem &#8222;Treppenhauer&#8220; in Sachsenburg bei Frankenberg, und es war Liebe auf den ersten Blick. Seit etwa zehn Jahren wird mit bislang mehr oder weniger Erfolg am Ansatz der Rekonstruktion der einstigen Bergstadt Bleiberg gewerkelt &#8211; sichtbar geworden durch derzeit acht H\u00e4user, in Gestalt von Grubenh\u00e4usern, Blockh\u00e4usern und dem Bergmeisterhaus in Blockbohlenbauweise. Die Inspiration dieses Tuns findet sich heute etwa 500 Meter weiter oberhalb in Gestalt rechteckiger oder quadratischer Mulden &#8211; Spuren einstiger Grubenh\u00e4user oder den Resten von flachen Steinfundamenten in denen die Pfostenl\u00f6cher noch sichtbar sind. Letztere Spuren wurden erst durch Ausgrabungen freigelegt. Dass es sich um eine Bergstadt handelte wird an der Menge tiefer Einbruchtrichter einstiger Sch\u00e4chte ersichtlich. Und die Gr\u00f6\u00dfe dieses Areals, teils noch von einem Verteidigungsgraben umgeben, l\u00e4sst eindeutig auf eine Stadt schlie\u00dfen, von der zudem bekannt ist, dass sie sogar eigenes M\u00fcnzpr\u00e4gerecht besa\u00df. \u00dcberliefert ist, dass in und um die Stadt Blyberge ab 1220 urspr\u00fcnglich nach Silber gegraben wurde. Es fand sich allerdings \u00fcberwiegend Blei. Ab etwa 1350 wurde die Stadt wieder w\u00fcst. Warum ist unbekannt. Eine Sage berichtet, dass Gott die Menschen dieses Ortes wegen ihres Reichtums und daraus abzuleitenden ausschweifenden Lebenswandels damit strafte, dass er das Gestein taub werden lie\u00df.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zur\u00fcck zum Aussteigerwahn im 21. Jahrhundert bzw. zur Liebe auf den ersten Blick: Meine Frau Claudia wie auch ich traten im Januar dem Verein &#8222;Mittelalterliche Bergstadt Bleiberg e.V.&#8220; bei, nicht um selbst nach Blei zu graben, sondern um eines der H\u00e4user zu bewirtschaften wie auch Lebensweise fernab moderner Zivilisation zu pflegen &#8211; f\u00fcr Zeiten zumindest. Wir hatten damals die Wahl zwischen einem fast fertiggestellten Blockhaus unmittelbar neben der bereits betriebenen Schmiede und einem im Jahr zuvor im wahrsten Sinne des Wortes der Schei\u00dfe entrissenen Grubenhaus. Dieses hatte zuvor vornehmlich in den Wintermonaten als Schaf- und Ziegenunterkunft gedient und harrte, nunmehr entmistet, einer zweckentsprechenden Nutzung. W\u00e4hrend sich meine Frau noch unentschlossen zeigte, trafen unsere j\u00fcngste Tochter wie auch ich eine spontane wie intuitive Wahl &#8211; das Grubenhaus. Es sollte sich als die richtige Entscheidung erweisen, wenngleich ich mich im Umfang der noch erforderlichen Arbeit zu diesem Zeitpunkt auf das Gr\u00f6blichste versch\u00e4tzte. Das Wochenende der Fr\u00fchlings-Tagundnachtgleiche nutzten wir f\u00fcr den Start erster wie notwendiger Aktivit\u00e4ten. Es war sonnig, aber kalt, nachts und ohne Sonne selbst im Haus noch weit k\u00e4lter &#8211; logisch. Die Nachtluft zog durch alle Ritzen, und wir froren erb\u00e4rmlich.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-7037 size-full\" src=\"http:\/\/shop.mittgard.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/trepp2.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"150\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Claudia hatte und hat die Vision von einem Wolle-Haus &#8211; alles was mit Spinnen, F\u00e4rben und Weben zu tun hat. Sie k\u00fcmmerte sich indes aber vorerst um die Urbarmachung eines Fleckens am Haus, welcher sich so bald als m\u00f6glich zum Kr\u00e4utergarten entwickeln sollte. Und an dieser Stelle sollte ich vielleicht etwas zur Oberfl\u00e4chengeologie dieses Gel\u00e4ndes einflechten. Unter einer noch teils frostgebundenen Grasnarbe zeigen sich nach deren m\u00fchevoller Entfernung zun\u00e4chst zwischen Andeutungen der Bodenkrume Steine &#8211; kleinere und gr\u00f6\u00dfere, aber haupts\u00e4chlich viele. Und selbst frostfreier Boden stellt sich mit einer solchen Mischung dem Gebrauch eines Spatens nachhaltig entgegen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-7040 size-full\" src=\"http:\/\/shop.mittgard.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/claudiagras.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"150\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und w\u00e4hrend alle anderen verf\u00fcgbaren Kr\u00e4fte mit der Hacke diesem m\u00fchevollen Gesch\u00e4ft nachgingen, begann Sven, der Schmied, mit meiner Unterst\u00fctzung den Bau eines Schauers am Haus, unter dem &#8211; perspektivisch betrachtet &#8211; einmal auf einem Herd, errichtet aus Lehm und Flusskieseln, Schafwolle einmal zum Waschen und zum anderen zum F\u00e4rben k\u00f6cheln sollte. Und das war zu diesem Zeitpunkt zu weit voraus gedacht. An einem weiteren Wochenende &#8211; es hielten sich gerade viele Freunde, Sympathisanten wie Vereinsmitglieder des Treppenhauer daselbst auf &#8211; errichteten wir innerhalb von 12 Stunden in einer kr\u00e4ftezehrenden Aktion den Rohbau eines Backhauses \u00fcber dem bereits vorhandenen Backofen. Unabh\u00e4ngig davon und ganz nebenbei breitete sich der Aufwand des noch am &#8222;eigenen&#8220; Haus zu Erledigenden vor dem inneren Auge aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einen einfachen Tisch und provisorische B\u00e4nke f\u00fcr den Aufenthaltsbereich im Haus hatte ich bereits angefertigt, aber durch die Ritzen der Bohlen zwischen den Pfosten zikulierte die Luft, durch das ebenso noch unverlehmte Weidengeflecht an den Giebelseiten sowieso. Man wusste oben auf dem Schlafboden immer zu zu jeder Nachtzeit um die drau\u00dfen angesagten Windst\u00e4rken wie Temperaturen. Und so erleuchtete uns folgerichtig die Entscheidung, unseren Urlaub in der Historie anzusiedeln. Es stellte sich heraus, dass wir nicht als einzige dergestalt erleuchtet wurden. Wir bildeten in jenen 20 Tagen ein Team, bestehend aus Frauen, M\u00e4nnern und Kindern, insgesamt elf,<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7041\" src=\"http:\/\/shop.mittgard.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/sven.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"150\" \/> zum einen in und um die Schmiede und zum anderen in und um das &#8222;Wollehaus&#8220;, begleitet von zehn ABM-Kr\u00e4ften, die sich seit dem 1. Juli den gr\u00f6\u00dferen Aufgaben widmeten. Die erste Priorit\u00e4t galt dem Lehmbau, sowohl als komplettierendes wie auch erweiterndes Element, letzteres in der Schmiede, bei uns in prim\u00e4rer Bedeutung. Das Wetter war sch\u00f6n, bis auf drei Tage, an denen in Folge jeweils p\u00fcnktlich zum Fr\u00fchnachmittag Gewitter aufzogen. Wir stellten fest, dass unser Dach mehr als undicht war &#8211; Leben unter der Gie\u00dfkanne. Danach gestaltete sich das Wetter anhaltend stabil. Manche m\u00f6gen diese Tage als hei\u00df bezeichnen. Ich bemerke dazu, es war entsetzlich hei\u00df. \u00dcberhaupt er\u00fcbrigen sich \u00fcber den Sommer in Mitteleuropa im Jahre 2003 zus\u00e4tzliche Kommentare.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-7038\" src=\"http:\/\/shop.mittgard.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/wogenlehm.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"150\" \/>Sven hatte begonnen, hinter der Schmiede eine Zisterne zu graben und so nebenbei den ben\u00f6tigten Lehm zu gewinnen. Mit fortschreitendem Lehmverbrauch wuchs die Zisterne nach unten bis in eine f\u00fcr Ortsunkundige im Nachtdunkel verh\u00e4ngnisvolle Tiefe. Schubkarre um Schubkarre voller Lehm f\u00fcllte Bottiche und geriet dort unter Zusatz von Stroh wie notwendiger Zugabe von Wasser und kr\u00e4ftigem Durchtreten zu einem z\u00e4hen Brei. Angesichts des vorherigen Aufwandes ist es ern\u00fcchternd, wie schnell so ein Bottich wieder leer ist. Eine weitere unangenehme Begleiterscheinung ist das Aufweichen der Fingern\u00e4gel, die anschlie\u00dfend bis zur Schmerzempfindlichkeit abbrechen. Bevor man Lehm auf eine relativ glatte Fl\u00e4che wie Holzbohlen aufbringen kann, sollte man zuvor aus geeigneten \u00c4sten Holzn\u00e4gel schneiden, nicht zu vergessen, dass man vorher die erforderlichen Aufnahmel\u00f6cher ins Holz bohrt. F\u00fcr diesen Part gestattete ich mir ganz unmittelalterlich den Luxus einer Bohrmaschine. Es waren so ziemlich exakt bisher 970 L\u00f6cher wie Holzn\u00e4gel, und es sind bis jetzt drei viertel der W\u00e4nde verlehmt. Man erg\u00e4nze der Vollst\u00e4ndigkeit halber die beschriebenen T\u00e4tigkeiten mit den vorherrschenden Temperaturen.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7042\" src=\"http:\/\/shop.mittgard.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/feuerabend.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"150\" \/> Angenehme Unterbrechungen dieses masochistischen Tuns erwuchsen aus gemeinsamen B\u00e4dern in der Zschopau und abendlichen Runden am Feuer unter Beimengungen von Geschichten samt Rotwein oder Bier. Claudias Garten hatte sich mittlerweile zu einer bl\u00fchenden Oase gemausert und lieferte Gem\u00fcse wie auch Gew\u00fcrzkr\u00e4uter f\u00fcr gemeinschaftliches Kochen. Ich sammelte nach wie vor Erfahrungen mit textilbewehrtem Lehm (wie bringt man eine Hose auch ohne Inhalt zum Stehen), Claudia in logischer Folge mit dem \u00fcber offenem Feuer ru\u00dfgeschw\u00e4rzten W\u00e4schekochkessel, der ihr soeben gewaschenes und getrockenetes mittelalterliches Hausgewand un\u00fcbersehbar f\u00fcr eine erneute W\u00e4sche reifen lie\u00df.<br \/>\nUnd Hund Charlie absolvierte allmorgendlich seine Inspektionsrunden im Gel\u00e4nde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Drei Tage vor Ablauf unserer urlaubsdefinierten Zeit erfasste mich eine Lehmallergie &#8211; schon rein optisch &#8211; vom noch unabgestochenen Rohlehm in der Tiefe der Grube ganz zu schweigen, den zu f\u00f6rdern unter den obwaltenden klimatischen Bedingungen ein physisches Desaster in Gestalt eines Kollaps als locker erreichbares Nahziel in Aussicht stellte. Ungeachtet meiner sich manifestierenden Lehmaversion folgte Claudia in ihrer praktischen Natur den theoretischen \u00dcberlegungen Ivans, wie sich eine Lehmwand durch Schlussverputz rissfrei gestalten l\u00e4sst. Hier das Resultat: Man nehme gut durchgeweichten wie entsprechend verd\u00fcnnten Lehm, gebe einen guten Teil Holzasche hinzu und reibe dieses auf die hinreichend getrocknete Wand. Das Resultat ist ein nahezu steinharter wie rissfreier Putz.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-7039\" src=\"http:\/\/shop.mittgard.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/matti.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"150\" \/>Und nach all dem Geschilderten stehe ich nun im Erkl\u00e4rungsnotstand \u00fcberzeugend zu vermitteln, dass dies unser bisher irrster wie auch sch\u00f6nster Urlaub war; ein Urlaub ohne Reiseb\u00fcro, Flug, Strand, Bars, Fernsehen, Zeitung und all dem, was man nicht wirklich braucht. Es ist das unbeschreibliche Gef\u00fchl, unter den eigenen H\u00e4nden etwas Gestalt werden zu lassen, auszuprobieren, zu finden und letztlich ein Heim zu schaffen in einer Welt auf Zeit. Das Gleichma\u00df der Tage schafft Ruhe in einem selbst. Ich f\u00fchlte mich im wahrsten Sinne des Wortes rundum gesund. Es sind nicht zuletzt die Erlebnisse &#8222;am Rand&#8220; innerhalb einer solchen Gemeinschaft, wie beispielsweise der Ansatz zweier Kohlemeiler, die das Erinnern kostbar bis k\u00f6stlich werden lassen. Ein Schmied braucht entweder Koks oder Holzkohle. Holz lag nach der Auslichtung eines Eichenbestandes in der erforderlichen St\u00e4rke gen\u00fcgend im Wald. St\u00e4mmchen wurden auf L\u00e4nge ges\u00e4gt und um den so genannten Kamin aus trockenem Nadelholz geschichtet sowie zum Schluss bis auf eine obere \u00d6ffnung mit Erde abgedeckt. Der besseren Entflammung wegen kr\u00fcmelte Ivan Kohleanz\u00fcnder in den Kamin. Er hatte sich das ebenfalls unmittelalterliche Feuerzeug von Heike geliehen und warf dieses mit dem Kohleanz\u00fcnder ganz automatisch mit hinein. Als der Meiler dann mittels einer anderen Feuerquelle entflammt wurde, dauerte es etwa 30 Sekunden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-7043 size-full\" src=\"http:\/\/shop.mittgard.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/koehlergr.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"150\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Dreckhaufen bl\u00e4hte sich kurz auf, und es wirkte optisch wie akustisch, als h\u00e4tte ein Minivulkan Raucherhusten. Es wurde jedenfalls hervorragende Holzkohle, in dessen Feuer dem Sven in einem kurzen Moment der Abwesenheit ein St\u00fcck Eisen wegschmolz. Und aus all dem erwuchs spontan ein neues Projekt: Konstante K\u00f6hlerei samt K\u00f6hlerh\u00fctte, welche noch w\u00e4hrend unseres Urlaubs ihre Fastfertigstellung erlebte. Im n\u00e4chsten Jahr warten andere, gemeinschaftliche Bauvorhaben auf uns, und dieser Urlaub wird sich in \u00e4hnlicher Form wiederholen. Vielleicht sitzen wir dann, die wir gemeinsam schwitzten und schufteten und \u00fcberhaupt viel Spa\u00df miteinander hatten, zum Abschluss nicht mehr feiernd an einer Tafel auf freier Wiese, sondern an gleicher Stelle in der Taverne &#8222;Zum Kuckuck&#8220;.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Text vom Wogenwolf<br \/>\nFotos von Nicole<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>20 Tage im 13. Jahrhundert Was treibt eine Stadtr\u00e4tin und sonst freie Fotografin nebst einem Mediengestalter dazu, in ihrem Urlaub knapp drei Wochen ihre Tage damit zu verbringen, bei 30\u00b0 C im Schatten (so der zu finden w\u00e4re) Lehm zu stampfen und danach mit diesem diverse Hausw\u00e4nde zu verkleistern? 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